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Kirche auf dem Markt 2010
Leipzig - hin zur Mitte

Kirche auf dem Markt„Leipzig - hin zur Mitte“ lautete das Thema des Ökumenischen Gottesdienstes 2010 auf dem Nikolaikirchhof. Der Gottesdienst zum Leipziger Stadtfest am 6. Juni lud alle Christen der Stadt, Kinder und Erwachsene, Freunde und Bekannte ein, gemeinsam zu einer Mitte zu gehen.
Unter dem Motto „Leipzig – hin zur Mitte“ wurde er in besonderer Form gefeiert. An verschiedenen Stationen innerhalb des Stadtrings trafen sich die Gottesdienstbesucher, entsprechend ihres Wohnortes. Aus dem Norden kamen die Menschen gegenüber des Hauptbahnhofes zusammen, aus dem Süden Leipzigs am Wilhelm-Leuschner-Platz, aus dem Osten auf dem Augustusplatz und aus dem Westen am Mendelssohn-Portal der Thomaskirche. Ein Teil der insgesamt ca. 2000 Besucher versammelte sich gleich auf dem Nikolaikirchhof.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen wurde der Gottesdienst durch Posaunenchöre aus verschiedenen Leipziger Kirchgemeinden, geleitet von Christoph Käßler und der Band „plain“ der Andreaskirchgemeinde, geleitet von Martin Mai, eröffnet. Die einzelnen Stationen wurden von Vertretern der Evangelisch-lutherischen, Römisch-katholischen, Evangelisch-reformierten Kirche und der Baptisten gestaltet.

Nach Musik, Gebet, Gesang und einer Geschichte aus dem Lukasevangelium (24,13ff) an den einzelnen Stationen zogen die Gruppen aus allen vier Himmelsrichtungen hin zur Mitte und trafen auf dem Nikolaikirchhof zusammen. Dort wurden sie begrüßt und trugen ihren Rucksack, das, was man auf dem Weg so mit sich trägt, auf die Bühne. Die Predigt zum Lukasevangelium (13,29) hielt Angelika Biskupski, Pfarrerin für missionarischen Gemeindeaufbau beim Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig. Im Anschluss wurde das gemeinsame Agapemahl (Agape = Liebe) gefeiert. Pastoren der Evangelisch-methodistischen Gemeinden in Leipzig führten durch die Liturgie. Helfer verteilten Brot und Weintrauben an die Besucher zum Gedenken an die Gnade Gottes.

Die Kollekte kommt dem Café Knicklicht im Leipziger Osten zugute. Hier leben Menschen wie in anderen Stadtteilen auch und dennoch scheint diese Seite der Stadt weniger privilegiert zu sein: Hier gibt es eine höhere Arbeitslosigkeit, höheren Leerstand, mehr Graffiti, mehr Hoffnungslosigkeit. Die Menschen im Leipziger Osten sollen einen Platz finden können, wo Menschlichkeit und Kultur noch etwas zählen. Den GeKNICKten ein LICHT. (nach Jesaja 42,3ff) Der Name ist Programm. Knicklicht arbeitet mit unterschiedlichen Vereinen und Initiativen zusammen, dadurch kann eine große Bandbreite an Angeboten abgedeckt werden. Teilweise ist Hilfe direkt bei den Vereinen zu finden, die die Räume des Kulturcafés nutzen oder kann durch persönlichen Kontakt zu den entsprechenden Stellen vermittelt werden. Weitere Informationen: www.knicklicht-leipzig.de

Der Gottesdienst wurde vorbereitet und verantwortet von einer ökumenischen Arbeitsgruppe aus verschiedenen christlichen Gemeinden der Stadt im Rahmen des Stadtökumenekreises Leipzig.


Foto: Amt für Gemeindedienst   Foto: Amt für Gemeindedienst 

Foto: Amt für Gemeindedienst   Foto: Amt für Gemeindedienst 

Foto: Amt für Gemeindedienst   Foto: Amt für Gemeindedienst 

Foto: Amt für Gemeindedienst   Foto: Amt für Gemeindedienst

Foto: Amt für Gemeindedienst   Foto: Amt für Gemeindedienst     



Aktuelles
 
Evangelisch-methodistische Kirche - Kinder- und Jugendwerk Ost
1000. Freiwillige im Freiwilligen Sozialen Jahr

10. bis 12. September 2010, Anger-Crottendorf
125 Jahre Evangelische Kindertagesstätte Trinitatis

10. September 2010, 19.30 Uhr, Lukaskirche Volkmarsdorf
Märchenhafter Abend für große und kleine Leute

10. September 2010, 20.00 Uhr, Peterskirche am Schletterplatz
"Wie das Kamel durchs Nadelöhr – mit Gott in die Postmoderne" - 8. Evangelischer Salon

12. September 2010, Leipziger Kirchen
Tag des offenen Denkmals

13. September 2010, 15.00 bis 17.00 Uhr, Nikolaikirchhof
Armut in der Mitte der Gesellschaft - Aktionsstand der Kirchlichen Erwerbsloseninitiative Leipzig

13. September 2010, 20.00 Uhr, Thomashaus, Thomaskirchhof 18
Lesung und Gespräch mit dem Pfarrer und Menschenrechtler Helmut Frenz (Chile)
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