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Losung 31.08.16

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Aus Quellen schöpfen
Kirchen feiern 1000 Jahre Leipzig

Aus Quellen schöpfen - Kirchen feiern 1000 Jahre LeipzigDie Ersterwähnung Leipzig entstammt einer bischöflichen Chronik. Diese ist so nur möglich, weil durch das Christentum Klöster als Keimzelle von Bildung und wirtschaftlicher Entwicklung vor weit über 1000 Jahren entstanden. Menschen schöpfen geistige und gestalterische Kräfte aus Quellen, die damals schon über 1000 Jahre alt waren: die Bibel. Ohne den Beitrag der Kirchen, ohne das Judentum, ohne die geistige, geistliche und musikalische Tradition der THOMANA ist die Geschichte Leipzigs nicht denkbar. Auch 1989 waren es die Kirchen, die ganz wesentlich zur Friedlichen Revolution beigetragen haben.

Heute sind hier Christen in der Minderheit. Dennoch stehen sie und ihre Glaubenstradition für Kontinuität und Ursprung städtischen Lebens. Zu dieser gehört auch die wieder große jüdische Gemeinde. Durch Zuwanderung sind mehrere muslimische Gemeinden entstanden. Viele andere Religionsgemeinschaften beteiligen sich am städtischen Leben. Die kulturelle und religiöse Vielfalt ist Grund, diese beim Stadtjubiläum lebendig zu entfalten. Gleichzeitig soll deutlich werden, wie wir aus Quellen schöpfen können, um auch heute der Stadt Bestes zu suchen.

Handgeschriebene Bibel in neun Bänden - Übergabe des „Codex Lipsienses“
an das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig

Am 28. April 2016 wurden die neun Bände des „Codex Lipsienses“ an das Stadtgeschichtliche Museum und somit an die Stadt Leipzig übergeben. Im Festsaal des Alten Rathauses Leipzig dabei waren Oberbürgermeister Burkhard Jung, der Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums Dr. Volker Rodekamp, die stellvertretende Superintendentin Dorothea Arndt, Propst Gregor Giele und Pfarrer i. R. Christian Wolff. Noch bis zum 29. Mai 2016 sind die Bücher im Renaissance-Saal des Alten Rathauses zu sehen. Interessierte können selbst blättern und interessante Details entdecken.

Foto: Kirchenbezirk Leipzig    Foto: Kirchenbezirk Leipzig
Im vergangenen Jahr feierte die Stadt Leipzig ihr 1000-jähriges Jubiläum. Daran haben sich auch die Kirchen und Religionsgemeinschaften unter dem Motto „Aus Quellen schöpfen – Kirchen feiern 1000 Jahre Leipzig“ beteiligt. Am eigentlichen Jubiläumstag der Stadt Leipzig, am 20. Dezember 2015 (4. Advent), hatten die Kirchen und weitere Religionsgemeinschaften zu einer besonderen Aktion aufgerufen: Die ganze Bibel sollte an einem Tag abgeschrieben werden.

Foto: Kirchenbezirk Leipzig    Foto: Kirchenbezirk Leipzig
Über 50 Gemeinden sowie einige Schulen beteiligten sich an der Aktion. So entstand innerhalb von wenigen Stunden der „Codex Lipziensis“. Inzwischen wurden die einzelnen Blätter gebunden. Die neun Bände mit insgesamt über 3000 Seiten gehen nun in den Bestand des Stadtgeschichtlichen Museums über. Diese Bibel ist ein bleibendes, lebendiges Zeugnis der 1000-Jahr-Feiern der Stadt Leipzig und weist gleichzeitig auf eine wesentliche Quelle der Stadtgeschichte hin.

Foto: Kirchenbezirk Leipzig    Foto: Kirchenbezirk Leipzig
Tausende Bürgerinnen und Bürger jüdischen und christlichen Glaubens, aber auch viele Menschen ohne religiöse Bindung beteiligten sich an dem Projekt. 2.450 Spalten einer normalen Bibelausgabe mussten abgeschrieben werden. Eine einzelne Person müsste dafür ca. 1.000 Stunden (= 42 Tage) ununterbrochen schreiben. Es wurden am 4. Advent aber nicht nur die 66 biblischen Bücher abgeschrieben. Viele Skribanten versahen ihren Text mit kunstvollen Initialen, Bildern und Karikaturen. So entstand eine ganz besondere, einmalige Bibelausgabe.

 

Was sich im Jubiläumsjahr ereignet hat:

20. Dezember 2015
Die ganze Bibel an einem Tag - Leipzig schreibt das Buch der Bücher

Mit einer besonderen Aktion wollten sich die Kirchen, die Israelitische Religionsgemeinschaft und einzelne Schulen am eigentlichen Tag der Ersterwähnung Leipzigs, also am Sonntag, 20. Dezember 2015, am Stadtjubiläum beteiligen: Leipzig schreibt das Buch der Bücher – die ganze Bibel an einem Tag
Mit dieser Aktion gewinnt das Motto „Aus Quellen schöpfen – Kirchen feiern 1.000 Jahre Leipzig“ Gestalt und gleichzeitig entsteht etwas Bleibendes: ein „Codex Lipsiensis“, der dem Stadtgeschichtlichen Museum übergeben wird.
Dazu wurden in den Gemeinden und Schulen Schreibstuben eingerichtet, in denen Gemeindeglieder, Prominente der Stadt und weitere Interessierte am 4. Advent ein Stück Bibel abschrieben. Entsprechend der Kapazitäten wurden die Bücher der Bibel dafür auf die Gemeinden verteilt. Das eigens von der Druckerei Böhlau dafür vorbereitete und gesponserte Papier wurde dafür den Gemeinden zur Verfügung gestellt und wird von der Druckerei Böhlau anschließend in mehreren Bänden gebunden. Für die Einbände gestaltete der Maler Michael Triegel ein Bild, das in Kopie auf jedem Band erscheinen wird.

Hier einige Impressionen...

Foto: Kirchgemeinde Foto: Kirchgemeinde

Fotos: Kirchgemeinde

Foto: Kirchgemeinde Foto: Kirchgemeinde Foto: Kirchgemeinde

Foto: Kirchgemeinde   Foto: Kirchgemeinde

Impressionen der Adventgemeinde Leipzig

 

18. November 2015
Überkonfessioneller Gottesdienst zum Buß- und Bettag

„1000 Jahre Leipzig – 1000 Beter für Leipzig“ – Gebetsgottesdienst
anschließend auf Gebetswegen durch die Stadt
Veranstalter: Evangelische Allianz Leipzig und Netzwerk „Hoffnung für Leipzig“

 

27. September bis 3. Oktober 2015
Festwoche zur Orgelweihe der neuen Propsteikirche

27. September 2015
10.00 Uhr - Festgottesdienst mit Orgelweihe durch Bischof em. Joachim Reinelt

3. Oktober 2015
18.00 Uhr - Motette des Thomanerchors

 

 

3. Juli 2015
Offener Schabbat-Gottesdienst der Israelitische Religionsgemeinde
an der Gedenkstätte für die zerstörte Hauptsynagoge in der Gottschedstraße

 

Sonntag, 7. Juni 2015
Ökumenischer Gottesdienst zum Stadtjubiläum: „Aus Quellen Schöpfen“

Ökumenischer Gottesdienst zum Stadtjubiläum

„Aus Quellen schöpfen“ - unter diesem Thema fand zum Stadtfestsonntag der ökumenische Gottesdienst auf dem Markt am Alten Rathaus statt. Die Kirchen haben sich immer wieder in das Leben und die Geschichte der Stadt eingebracht. Christinnen und Christen haben die Motivation und die Kraft dazu aus den Quellen ihres Glaubens geschöpft. Diesen Quellen und ihren Impulsen für die Stadt wollten die Veranstalter im Gottesdienst nachspüren.

An der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes wirkten unter anderem mit: die Band Rejoice, das Jugendensemble „Dieci Esaltanti“ - Chor und Orchester, vereinigte ökumenische Kinderchöre und Posaunenchöre der Leipziger Kirchgemeinden.
In der Predigt, die als szenische Verkündigung umgesetzt wurde, kamen Persönlichkeiten aus der Geschichte der Stadt Leipzig zu Wort.

6.856,41 Euro beträgt die Kollekte, die im ökumenischen Gottesdienst gesammelt wurde. Das Geld kommt der Ökumenischen Flüchtlingshilfe Leipzig zugute, die im Januar 2015 von der evangelischen und katholischen Kirche Leipzigs sowie deren Wohlfahrtsverbänden Diakonie und Caritas gegründet worden war. Ziel ist es, die Isolation von Flüchtlingen zu vermindern und Hilfen zur Orientierung und Integration in unsere Gesellschaft anzubieten

Der Gottesdienst wurde vorbereitet und durchgeführt von Vertretern des Leipziger Stadtökumenekreises (Ev.-Luth. Kirche, Röm.-Katholische Kirche, Ev.-methodistische Kirche, Ev. Reformierte Kirche, Ev.-Freikirchliche Gemeinde Leipzig (Baptisten), Russ.-orthodoxe Kirche).

 

Mittwoch 3. Juni 2015
Nacht der offenen Gotteshäuser

Nacht der offenen GotteshäuserTausend Jahre Leipzig - Tausend Jahre Glaubensgeschichte
Kirchen und Synagogen haben in den vergangenen Jahrhunderten das städtische Leben geprägt. Heute bewegen wir uns auf eine multireligiöse und multikulturelle Stadtgesellschaft zu.
Diese sollte in der Festwoche „1000 Jahre Leipzig“ für jeden erfahrbar werden. Kirchen, Synagogen, Moscheen und Gotteshäuser anderer Glaubensgemeinschaften öffneten ihre Pforten und luden alle Bürgerinnen und Bürger ein, die unterschiedlichen Religionsgemeinschaften kennen zu lernen. Für vier Stunden wurde das Motto „Aus Quellen schöpfen“ erfahrbar. Um 22.00 Uhr wurde in allen Gottes- und Gebetshäusern der Abend mit einem Gebet für die Stadt abgeschlossen.

 

Montag, 1. Juni 2015
Friedensgebet in der Nikolaikirche

Nikolaikirche LeipzigSeit 1982 wird es jeden Montag um 17.00 Uhr gestaltet: das Friedensgebet, Ausgangspunkt und Kraftquelle für die Friedliche Revolution 1989. Auch im Jubiläumsjahr der Stadt Leipzig und der Nikolaikirche versammeln sich montags viele Menschen, um durch das gemeinsame Gebet Orientierung für ein friedliches Zusammenleben in Stadt und Land zu gewinnen.

 

 

8. bis 10. Mai 2015
Weihe der neuen Propsteikirche St. Trinitatis Leipzig

8. Mai 2015
Zug von der alten zur neuen Propsteikirche

9. Mai 2015
Festgottesdienst in der neuen Propsteikirche mit Außenübertragung, Tag der offenen Tür mit Kirchen- und Hausführungen, Nacht der Chöre

10. Mai 2015
Festgottesdienst mit den „Dresdner Kapellknaben“, Tag der offenen Tür und Ökumenische Vesper



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