Porträtfotos von Vuk D. Karadžić

Am kommenden Sonntag, dem 18. Februar 2018, 15 Uhr, wird in der Kirche Panitzsch zur Eröffnung der Ausstellung „Wohin denn ich?“ eingeladen. Gezeigt werden großformatige Porträtfotos von Vuk D. Karadžić.

Michaela Seliger führt in das Werk des profilierten Fotokünstlers und in die Ausstellung ein. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage  von Viktor Barschewitzsch (Violine) und Elena Kashdan (Klavier/Cembalo) mit der Sonate Nr. 4 für Violine und obligates Cembalo c-Moll von J. S. Bach. Es wird ein Kuchenbuffet gereicht.

Vuk D. Karadžić, geboren 1948 in Berlin, lebt und arbeitet als Fotokünstler inBerlin. Man darf ihn zu den profiliertesten Fotokünstlern in Deutschland zählen.In der Kirche zu Panitzsch werden nun einige seiner großformatigen Portraits gezeigt, die schon 2005 in einer großen Retrospektive im Nationalmuseum in Breslau zu sehen waren. Die Portraitarbeit hat den Künstler immer wieder über lange Zeiträume beschäftigt. Unerschrocken und einfühlsam erforscht er mit seinen Portraits, welche immer draußen entstehen, die condition humaine. Mit den oftmals enigmatischen Bildhintergründen lässt er auf berührende Weise die Unbehaustheit der menschlichen Existenz und das Poröse unseres Daseins aufscheinen. Christina Tilmann schrieb über diese Werkgruppe des Künstlers: „Portraitsvon Vuk D. Karadžić sind gnadenlos ehrlich – und ungeheuer hellsichtig. Sie sind im besten Sinne psychologisch tiefgreifende Ergründungen des Gegenübers.“

Die Ausstellung ist bis Pfingstmontag, 21. Mai 2018, täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Foto: Kirchgemeinde Panitzsch