Bauhaus in Tel Aviv – Ausstellungseröffnung

Ausstellung zur Denkmalpflege in der „Weißen Stadt“

In der Versöhnungskirche Gohlis, Viertelsweg/Franz-Mehring-Str. 44, wird am Sonnabend, dem 27. April 2019, 11 Uhr, die Ausstellung „Weltkulturerbe Tel Aviv, Denkmalpflege in der ‚Weißen Stadt’“ eröffnet.

Tel-Aviv zählt rund 4000 Gebäude im Internationalen Stil, hier auch Bauhaus-Stil genannt. Das ist weltweit eine der größten Ansammlungen von Gebäuden dieser Epoche, weshalb die UNESCO sie im Jahre 2003 zum Weltkulturerbe erklärte. Die Häuser dieses architektonischen „Schatzes“ wurden in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts erstellt und werden auch als „Weiße Stadt“ (White City) von Tel-Aviv bezeichnet.

Die farbigen Abbildungen in der Ausstellung zeigen eine Anzahl von Gebäuden nach deren Sanierung und z.T. Aufstockung. Daneben sind historische Aufnahmen und Pläne zu sehen. Nach rund 80 Jahren sind die Häuser der „Weißen Stadt“ baufällig, und es besteht ein Bedarf nach flächendeckender Sanierung.

Die Wanderausstellung der Kulturstiftung Leipzig zeigt das enorme Potential, welches die Hauptstadt der modernen Architektur am Mittelmeer, Tel Aviv, birgt, und lädt auch zur Diskussion der zum Teil gewagten Sanierungsprojekte ein. Die Ausstellung sieht sich als ein Vorbote der anrollenden 100-Jahr-Feiern des Bauhauses in Weimar, Dessau und Berlin und selbstverständlich auch als Grußbotschaft aus Tel-Aviv.

Die Ausstellung ist bis zum 29. Mai 2019, sonntags von 14 Uhr bis 16 Uhr, vor und nach Gottesdiensten und Veranstaltungen sowie nach telefonischer Anmeldung im Pfarramt (Tel. 0341/9014195) zu besichtigen.

Foto: Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig