Wahl zur sächsischen Landessynode: Vorstellung Leipziger Kandidaten am 26./27.2.

Am 8. März 2020 wird die 28. Landessynode, das Kirchenparlament der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens gewählt. Auch im Kirchenbezirk Leipzig stellen sich eine Reihe von Frauen und Männern zur Wahl. Die Kandidaten werden sich an zwei Terminen der Öffentlichkeit präsentieren und sind schon jetzt unter www.kirche-leipzig.de/wahl-der-landessynode-2020/ zu finden.

Der Kirchenbezirk Leipzig ist in die Wahlkreise 8 und 9 aufgeteilt. Für den Wahlkreis 8 findet die Vor-stellung am 26. Februar 2020, 18 Uhr in der Bethanienkirche Schleußig, Stieglitzstr. 42 statt und für den Wahlkreis 9 am 27. Februar 2020, 18 Uhr im Gemeindehaus der Matthäuskirchgemeinde Leipzig Nordost, Kieler Str. 51.

Gewählt werden in jedem Wahlkreis jeweils zwei Laien und ein Pfarrer/eine Pfarrerin. Wählen dürfen alle Mitglieder in Kirchenvorständen, alle Pfarrerinnen und Pfarrer im aktiven Dienst oder im Ruhestand und alle Ordinierten, die in einem Dienstverhältnis zur sächsischen Landeskirche stehen.

Weitere Informationen:
Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig
Superintendentur
Burgstr. 1-5, 04109 Leipzig
Tel. 0341 212 009 430
E-Mail: suptur.leipzig@evlks.de

Foto: Pixabay

„Kleinzschocher um 1930“ – Gesprächsabend

Zum nächsten Taborstammtsich wird am Donnerstag, 27. Februar 2020, 19 Uhr, ins Gemeindhaus der Taborkirche Kleinzschocher, Windorfer Str. 45a, eingeladen. Der Gesprächsabend steht unter dem Thema „Wie was das in Kleinzschocher um 1930“. Interessierteb sind herzlich eingeladen. Ein kleiner Imbiss und Getränke stehen bereit.

Taborkirche Kleinzschocher, Foto: Kirchenbezirk Leipzig

Konzerte: Junge Akademie der Alten Musik

Unter der Überschrift „Confessio musicale“ („Musikalisches Glaubensbekenntnis“) kommen vom 22.02. bis 08.03.2020 25 junge Musiker – Schüler an Musikschulen und Musikhochschulen aus Sachsen – in Leipzig zu einer Akademie zusammen, um ein anspruchsvolles Konzertprogramm der Alten Musik mit Schwerpunkt auf der mitteldeutschen Barockmusik in historisch informierter Aufführungspraxis zu erarbeiten.

Im Rahmen der Akademie finden fünf Konzerte statt, zwei davon in Leipziger Kirchen:
am Freitag, 28. Februar, 19 Uhr, in der St. Laurentiuskirche Leutzsch, William-Zipperer-Str. 149, und am Sonnabend, 29. Februar, 19 Uhr, in der Heilandskirche Plagwitz, Erich-Zeigner-Allee/Ecke Weißenfelser Straße.

Durch die Konzerte werden die musikalischen Ergebnisse der Akademie an das Publikum weitergegeben. Die Konzertbesucher können wenig gespielte Werke der lokalen Musiktradition in historisch informierter Aufführungspraxis erleben. Es erklingen Gamben, Dulciane, Blockflöten, Geigen, Lauten, Bässe, Celli, Bratschen, Oboen, Cembalo, Orgel und natürlich Gesang.

Der Eintritt an der Abendkasse kostet 15 Euro, ermäßigt 8 Euro.

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Kirchenführung mit Turmbesteigung in der Bethanienkirche Schleußig

Regelmäßig einmal im Monat wird in die Bethanienkirche Schleußig, Stieglitzstr. 42, zu einer Kirchenführung mit Turmbesteigung eingeladen. Interessierte haben am kommenden Sonnabend, 29. Februar 2020, 15 Uhr und 15.30 Uhr, wieder die Möglichkeit, die 1933 eingeweihte Kirche näher kennenzulernen und die Aussicht vom Kirchturm zu genießen.

Bethanienkirche Schleußig, Foto: Kirchenbezirk Leipzig

Einführung von Lucas Pohle als neuer Nikolaikantor

Im Gottesdienst am Sonntag, 1. März 2020, um 10 Uhr in der Nikolaikirche Leipzig wird Lucas Pohle als neuer Kantor der Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Nikolai Leipzig in sein Amt eingeführt. Lucas Pohle wurde nach einem mehrstufigem Bewerbungsverfahren vom Kirchenvorstand im Oktober 2019 zum neuen Nikolaikantor gewählt. Im Gottesdienst wird er die Bach-Kantate „Jesus nahm zu sich die Zwölfe“ (BWV 22) aufführen.

Lucas Pohle (*1986) erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei Kirchenmusikdirektor Johannes Arnold in seinem Heimatort Ebersbach (Sa.). An der Hochschule für Kirchenmusik Dresden absolvierte er das Studium der B-Kirchenmusik. An das Masterstudium an der Universität der Künste Berlin schlossen sich die Studiengänge Konzertexamen Orgelliteraturspiel sowie Konzertexamen Orgelimprovisation an. Ein Aufbaustudium Cembalo rundete seine Ausbildung ab. Lucas Pohle ist Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe. Wertvolle Impulse erhielt er in zahlreichen Meisterkursen. Konzerte als Solist oder als Continuo-Organist z.B. der Cappella Sagittariana Dresden oder des Dresdner
Barockorchesters führen ihn ins In- und Ausland. Er wirkte in verschiedenen CD- und Rundfunkaufnahmen mit. So spielte Lucas Pohle 2018 mit dem Dresdner Barockorchester die CD „Denn Silbermann wird aus dem Werck erkennt“ in Crostau ein. Seit 2010 wirkte Lucas Pohle als Kantor in
Crostau, Kirschau und Schirgiswalde. Er initiierte und begleitete die 2016 erfolgte Restaurierung der wertvollen Gottfried-Silbermann-Orgel von 1732. Darüber hinaus ist er als Lehrbeauftragter für Orgelliteraturspiel und -Improvisation an der Kirchenmusikhochschule Dresden bzw. für Generalbass an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden tätig.

Nikolaikirche Leipzig, Foto: Kirchenbezirk Leipzig

Ökumenische Bibelwoche 2020

„Lebensregeln – auf dem Weg mit Gott“ lautet das Motto der ökumenischen Bibelwoche 2020. Grundlage für das gemeinsame Nachdenken und diskutieren sind in diesem Jahr Texte aus dem 5. Buch Mose, dem Deuteronomium. In diesem Buch, das auch als „das Vermächtnis des Mose“ bezeichnet wird, geht es um den Blick auf das Wesentliche: es geht um die Wurzeln, die uns tragen; um das, was Mut und Kraft verleiht für den Weg ins Unbekannte und um Gottes Nähe und Begleitung in alldem.

Interessierte, Menschen, die über biblische Texte ins Gespräch kommen wollen oder die einen Zugang zu biblischen Texten suchen, sind herzlich eingeladen. Die Teilnehmer werden aktiv einbezogen in das thematische Gespräch. Die Teilnahme ist kostenlos.

Auskunft darüber in welcher Kirchgemeinde wann Veranstaltungen der Bibelwoche stattfinden, gibt es in den Pfarrämtern und im Internet unter: www.kirche-leipzig.de/veranstaltungen/

Foto: Pixabay

„Steh auf und geh!“ – Weltgebetstag der Frauen 2020

In über 120 Ländern wird am 6. März für Frieden, Gerechtigkeit und Offenheit gebetet und miteinander gefeiert. Allein 800.000 Frauen in Deutschland beteiligen sich am Weltgebetstag, der damit zur größten ökumenischen Basisbewegung weltweit gehört. Seit Jahrzehnten verbindet diese auch in Deutschland Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen in Gebet und Handeln.

Jedes Jahr legen Frauen eines Landes das Motto fest und gestalten die Liturgie. Für den Weltgebetstag 2020 haben Frauen aus Simbabwe den Bibeltext aus Johannes 5 zur Heilung eines Kranken ausgelegt: „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“, sagt Jesus darin zu einem Kranken. In ihrem Weltgebetstags-Gottesdienst lassen uns die Simbabwerinnen erfahren: Diese Aufforderung gilt allen. Gott öffnet damit Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung.

Bei den Veranstaltungen stehen Gebete, Lieder, Informationen über Simbabwe und landestypische Speisen und Getränke auf dem Programm. Neben Kultur, Musik und Kunst geht es auch um die Situation der Frauen in dem krisengeplagten Land im südlichen Afrika. Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation sind für sie Alltag und nur einige der Schwierigkeiten, die sie zu bewältigen haben. Noch heute sind Frauen benachteiligt. Oft werden sie nach dem Tod ihres Mannes von dessen Familie vertrieben, weil sie nach traditionellem Recht keinen Anspruch auf das Erbe haben, auch wenn die staatlichen Gesetze das mittlerweile vorsehen.

Elf Mitgliedsorganisationen des Deutschen Weltgebetstagskomitees laden zur Teilnahme an den vielen dezentralen Feiern und Gottesdiensten ein. Ihr ökumenischer Aufruf ist auch ein eindrücklicher Appell für ein gemeinsames Abendmahl aller Konfessionen: „Wir rufen auf, mit uns rund um diesen Tag zu beten, für das gemeinsame Abendmahl und für eine gerechte Welt, in der alle Menschen mit am Tisch sitzen – unabhängig von ihrer Hautfarbe, Herkunft, Alter, sexueller Orientierung und Religion.“

Veranstaltungen in Leipziger Kirchgemeinden zum Weltgebetstag
am Freitag, dem 6. März 2020:

14.30 Uhr Gemeindehaus Lößnig, Bornaische Str. 121
Andacht zum Weltgebetstag

15.00 Uhr Kirchschule Hohenheida, Am Anger
Gottesdienst zum Weltgebetstag

15.00 Uhr St. Martinskirche Grünau, Kolpinweg 1
Gottesdienst zum Weltgebetstag

16.00 Uhr Gemeindehaus der Michaelis-Friedens-Kirchgemeinde, Kirchplatz 9
Andacht zum Weltgebetstag

16.00 Uhr Pfarrhaus Baalsdorf, Baalsdorfer Anger 10
Andacht zum Weltgebetstag

17.00 Uhr Apostelkirche Großzschocher, Dieskau-/ Huttenstraße
Andacht zum Weltgebetstag

17.00 Uhr Kirche Gundorf, Gundorfer Kirchweg 2
Andacht zum Weltgebetstag
anschließend gemeinsames Abendessen mit Kostproben der Küche Simbabwes, zubereitet von der Männerkochgruppe

17.00 Uhr St. Laurentiuskirche Reudnitz, Stötteritzer Str. 47
Weltgebetstag

17.30 Uhr Kirche der Heiligen Familie Schönefeld, Ossietzkystr. 60
Gottesdienst zum Weltgebetstag
anschließend Begegnung, Informationen zum Land und Essen

18.00 Uhr Kapelle im Diakonissenhaus, Georg-Schwarz-Str. 49
Andacht zum Weltgebetstag

18.00 Uhr Gemeindesaal Sellerhausen, Wurzner Str. 160
Andacht zum Weltgebetstag

18.00 Uhr Heilig-Kreuz-Kirche Neustadt
Gottesdienst zum Weltgebetstag mit der Jungen Gemeinde

18.00 Uhr Kirche Sommerfeld, Arnoldplatz
Gottesdienst zum Weltgebetstag

18.00 Uhr Kirche St. Gabriel Wiederitzsch, Georg-Herwegh-Str.
Ökumenischer Gottesdienst

18.00 Uhr Propsteikirche St. Trinitatis, Nonnenmühlgasse 2
Messe zum Weltgebetstag, anschließend Begegnungsabend

19.00 Uhr Dietrich-Bonhoeffer-Haus Gohlis, Hans-Oster-Str. 16
Andacht

19.00 Uhr Gemeindesaal der Taborkirche Kleinzschocher, Windorfer Str. 45a
Weltgebetstag der Frauen

19.00 Uhr Peterskirche, Gaudigplatz
Ansingen der Lieder, Informationen zum Gastgeberland, Gottesdienst

19.30 Uhr Gemeindesaal Eutritzsch, Gräfestr. 18
Informationen und Bilder zu Simbabwe, Andacht, kulinarische Kostproben

19.30 Uhr Kirchgemeindezentrum Markkleeberg, Mittelstr. 3
Gottesdienst zum Weltgebetstag
Anschließend Bilder zum Land und Kulinarisches aus der Region

Motiv: Weltgebetstag der Frauen 2020

Wanderausstellung „Wir sind aufgeschlossen“

Am 1. Advent wurde in der Emmauskirche Sellerhausen die einjährige Wanderausstellung „Wir sind aufgeschlossen – Durch die neue Kirchenregion von Volkmarsdorf bis Liebertwolkwitz“ eröffnet.

Die vier Gemeindepädagoginnen, Ute Ulbricht, Sabine Menz, Desiree Tischendorf und Dorothea Kiffner, erkundeten die 11 Kirchen, 9 Gemeindehäuser und die verschiedenen Gemeindeblätter der gesamten Region. Bei allem Zögern, das sich manchmal bei Veränderungen einstellen will, sehen und zeigen sie in der Ausstellung den Reichtum und die Vielfalt, die sich miteinander teilen lassen.
Unterstützt wurden sie von Wolfgang Menz, der dazu Fotos aufnahm.

Entstanden ist eine Ausstellung mit sieben Bild- und Texttafeln zum Entdecken und zur Nachbarschaftspflege in der Region.
Ziel ist es, eine Ahnung vom Reichtum der Aktivitäten, der Gebäude und Möglichkeiten der größeren Gemeinschaft zu vermitteln. Dabei steht Vielfalt vor Vollständigkeit, das Gemeinsame der Zukunft vor den vertrauten Strukturen.

Jeweils ein viertel Jahr wird die Ausstellung in Sellerhausen/Volkmarsdorf (Advent bis Frühjahr); Paunsdorf, Engelsdorf/Sommerfeld/Hirschfeld, Baalsdorf/Mölkau und Holzhausen/Liebertwolkwitz zu sehen sein.

Foto: W. Menz

Liebe lässt tief blicken

Ich stehe vor der Zelle und klopfe mit dem Schlüssel gegen die Metalltür. Als Seelsorger in der JVA Leipzig will ich einen Gefangenen besuchen. Die Tür öffnet sich. Vor mir steht jemand. Aber ich sehe ihn nicht. Das Gesicht des Gefangenen ist über und über mit Piercings gespickt: Augenbrauen, Wangen, Nase, Lippen, Kinn. Es sind vor allem Sicherheitsnadeln, 37 Stück, wie ich später erfahre.

Einen Moment lang war ich irritiert und wusste nicht, wo ich hinschauen soll. Doch als ich dem Gefangenen dann in die Augen blickte, sah ich all diese Nadeln und Metallspitzen nicht mehr. Jetzt sah ich sein Gesicht. Ich sah den Menschen.

Oft sehen wir einander nicht als Menschen, sondern in einer Funktion: als Arbeitnehmer, als Referentin, als Steuerzahler, als Pfarrer … Dann müssen wir funktionieren und eine Maske tragen. Ohne eine solche wären wir schutzlos. Die meisten von uns tragen keine Sicherheitsnadeln im Gesicht. Aber wir haben uns andere Schutzmechanismen zugelegt, um unser wahres Gesicht zu verbergen.

Jesus gelingt es immer wieder, hinter die Maske zu schauen und das Menschliche eines Gesichtes zu sehen: eine Bedürftigkeit, eine namenlose Trauer, eine verborgene Sehnsucht. Das Wort „anschauen“ oder „erkennen“ bedeutet in der Bibel zugleich auch „lieben“. Wenn es heißt: „Liebt einander!“ – könnte man das auch übersetzen mit: „Seht einander an! Schenkt euch gegenseitig Ansehen!“

Andreas Knapp, katholischer Priester und freier Schriftsteller (Leipzig-Grünau)

Foto: Schwerdtle

Offene Herzen

Der Wochenspruch der am morgigen Sonntag Sexagesimae beginnenden Woche aus dem Hebräerbrief im 3. Kapitel lautet: „Heute wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht“ (Vers 15).

Das Herz ist das zentrale Organ des menschlichen Körpers, welches den Blutkreislauf und damit das Leben in Gang hält. In biblischen Zusammenhängen gilt das Herz auch als ein Ort der Gefühle und der Empfänglichkeit für Gedanken des Glaubens und Verstehens. Der Verfasser des Hebräerbriefes warb dafür, dass sich seine Leser der Botschaft Gottes und Jesu Christi öffnen mögen. Dieses Werben für einen emanzipierten, offenen Glauben ist auch heute wichtig. Es kommt darauf an, dass die christlichen Gemeinschaften die Botschaft von dem dreieinigen in der pluralen Gesellschaft lebendig halten und zwar in allen Gesichtspunkten.

Dabei kommt es darauf an sowohl die von Jesus inspirierte Nächstenliebe wie auch die Botschaft von der Auferstehung und der Hoffnung auf das ewige Leben zum Ausdruck zu bringen. Der himmlische Vater schenkt durch seinen Heiligen Geist Menschen neu den Glauben. Sie sollen in den Kirchen dann auch eine Heimat finden, in der sie ihren Glauben leben können, wie auch alle eine Beheimatung behalten mögen, die sich in den Gemeinden im Gottesdienst versammeln um die Botschaft des Evangeliums zu hören und miteinander Abendmahl zu feiern.

Diejenigen, welche ihre Herzen der Sache Jesu öffnen, haben immer einen Rückhalt in ihrem Leben und empfangen Kraft und Inspiration um sich hilfebedürftigen Menschen zuzuwenden. So möge der Weg der Gemeinden und der Kirchen in der Zukunft geprägt sein von der Ausrichtung an den ethischen Weisungen Jesu und Orientierung an den zentralen Aussagen des Glaubens.

Pfarrer Dr. Peter Amberg, Christuskirche Eutritzsch

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