Adventskalender-Leipzig.de – Kirchen haben jeden Tag eine gute Geschichte für die Stadt

In Coronazeiten können wir uns weniger sehen. Die Vorweihnachtszeit macht noch spürbarer, wie schmerzhaft die Kontaktbeschränkungen sind. Der virtuelle Raum wird umso wichtiger. Er ist inzwischen entscheidender Multiplikator von Begegnung und Information. Dort zeigen die Leipziger Kirchen im Advent Präsenz und gestalten einen digitalen Adventskalender mit 24 Videofenstern. Kirchgemeinden unterschiedlicher Konfessionen und kirchliche soziale Einrichtungen sind dabei. Als Gäste beteiligen sich die Universitätsklinik und die Polizei. Die Produktion beginnt mit der Ideenfindung und ersten Skizzen zu Plot und Design.

Jeden Tag geht ein neuer Videogruß von 5 Minuten Länge online. Es sind Geschichten, Erzählungen und Bilder die in dieser besonderen Adventszeit Mut und Hoffnung machen. Die Akteure wählen Thema und Format kreativ selbst.  Kirche rückt näher, weil die Menschen zu sehen sind, die sie gestalten. Sie machen den christlichen Hintergrund der Adventszeit authentisch sichtbar. Zugleich zeigen sie, dass Kirche da ist und ihre Botschaft in der Adventszeit inspirierende Impulse setzt.

Superintendent Sebastian Feydt sagt dazu: „Keine Angst! Weihnachten kommt. Und wir feiern dieses Fest. Im Advent bereiten wir es vor. Ganz kreativ. Und vielleicht ganz anders, als früher. Weihnachten 2020 soll uns in bester Erinnerung bleiben.“

Propst Gregor Giele ist zuversichtlich: „In einer schwierigen Zeit mit Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln wollen wir nicht in Trübsal versinken, sondern auf das Licht sehen, das Weihnachten in die Welt kommt. Hoffnungsvoll. Und auch ein bisschen trotzig.“

Die Videos werden auf einem eigenen Youtube-Channel und auf der Aktions-Website adventskalender-leipzig.de veröffentlicht sowie bei Partnern eingebunden. Begleitet wird die Aktion von der Leipziger Volkszeitung. Sie präsentiert das tägliche Fenster in ihrem online-Angebot.

Titelfoto Adventskalender