Offene Kirchen im Sommer 2021

Im Sommer öffnen Leipziger Kirchen in den Stadtteilen und über die Stadtgrenzen die Türen und laden zum Verweilen ein, zur Andacht oder zum Betrachten einer Ausstellung….

Eine Übersicht:

 

Bethanienkirche Schleußig (bitte im Pfarramt melden)
montags/mittwochs 14.00 – 17.30 Uhr
freitags 9.00 – 12.00 Uhr

Emmauskirche Sellerhausen, Wurzner Str. 160
montags 14.00 – 15.00 Uhr
dienstags 17.00 – 18.00 Uhr
donnerstags 16.00 – 17.00 Uhr

Erlöserkirche Thonberg, Dauthestr. 1A (nicht in Schulferien)
mittwochs 15.00 – 18.00 Uhr

Evangelisch Reformierte Kirche, Tröndlinring 7
montags – sonnabends 14.00 – 17.00 Uhr

Genezarethkirche Paunsdorf, Theodor-Heuss-Str. 45
freitags 17.00 – 18.00 Uhr

Gethsemanekirche Lößnig, Raschwitzer Str. 10 (bis 30.9.2021)
täglich 16.00 – 18.00 Uhr
mit Ausstellung „Zerstörte Zukunft – Verlorene Landschaften, Kultur- und Lebensräume“

Gnadenkirche Wahren, Opferweg 2 (bis 2.10.2021)
sonnabends 14.00 – 16.00 Uhr
mit Ausstellung „Die Wahrener Apostel“ – Zeichnungen und Grafiken von Andreas Weißgerber
Video zur Ausstellung unter https://sophien-leipzig.de/aktuelles/ausstellungen/

Kirche Baalsdorf, Baalsdorfer Anger
mittwochs 16.00 – 18.00 Uhr

Kirche Holzhausen, Hauptstraße
mittwochs 19.00 – 20.00 Uhr

Kirche Mölkau, Zweinaundorfer Straße (206)/ Am Teich
dienstags 16.00 – 18.00 Uhr
mittwochs 16.00 – 17.30 Uhr

Marienkirche Stötteritz, Lochmannstr. 1 (bis 27.7.)
dienstags 16.00 – 17.30 Uhr

Michaeliskirche, Nordplatz (bis Oktober)
täglich 15.00 – 18.00 Uhr
mittwochs 12.00 Uhr Orgelmusik am Mittag
14. Juni bis 30. Juli: Ausstellung „Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ – Jüdisches Leben in Gohlis und der äußeren Nordvorstadt

Nathanaelkirche Lindenau
mittwochs/freitags 16.00 – 18.00 Uhr

Nikolaikirche
montags – freitags 11.30 – 18.30 Uhr
mittwochs 17.00 Uhr Musik und Besinnung
freitags 16.30 Uhr Orgelführung (ab Juli)
sonnabends 11.30 – 16.00 Uhr; 17 Uhr Orgelvesper
sonntags 11.30 – 13.30 Uhr

Paul-Gerhardt-Kirche Connewitz, Selneckerstraße (bis 30.9.2021)
täglich 16.00 – 18.00 Uhr

Peterskirche, Gaudigplatz
montags – freitags 9.00 – 18.00 Uhr
sonntags 15.00 – 17.00 Uhr

Propsteikirche St. Trinitatis, Nonnenmühlgasse 2
täglich 9.00 – 18.00 Uhr

St. Bonifatiuskirche Connewitz, Prinz-Eugen-Straße 21
sonnabends 17.00 – 18.00 Uhr
sonntags 15.00 – 17.00 Uhr

St. Martinskirche Plaußig
sonntags 14.00 – 16.00 Uhr
Ausstellung mit Aquarellen von Bernd Hoffmann zu wechselnden Themen

Stadtteilprojekt Dresdner59, Dresdner Str. 59 (nicht am 27.7. und 3.8.)
dienstags 12.00 – 12.20 Uhr
„Augenblick im Licht“ – offenes meditatives Angebot

Taborkirche Kleinzschocher (bis 11.9.2021)
sonnabends 16.00 – 18.00 Uhr
mit Ausstellung und Musik

Thomaskirche
täglich 12.00 – 18.00 Uhr
mittwochs 11.00 Uhr Kirchenführung (ab 7.7.)

Versöhnungskirche Gohlis, Franz-Mehring-Str. 44 / Viertelsweg (bis 3.10.2021)
sonntags 14.00 – 16.00 Uhr

 

Kirchen im Umland

Fahrradkirche Markkleeberg-Zöbigker, Dorfstraße 2 (bis 31.10.2021)
täglich 10.00 – 18.00 Uhr

Katharinenkirche Großdeuben (bis Ende September)
1. und 3. Sonnabend im Monat 15.00 – 17.00 Uhr

Kirche Markkleeberg-Großstädteln, Altendorffplatz (bis Ende September)
dienstags 16.00 – 17.00 Uhr
sonnabends 15.00 – 17.00 Uhr

Martin-Luther-Kirche Markkleeberg-West, Pfarrgasse 27 (bis 31.10.2021)
sonnabends/sonntags 16.00 – 18.00 Uhr
mit Ausstellung „Als gäbe es einen großen Zusammenhang… “ – Aquarelle von Hannelore Röhl

St. Moritzkirche Taucha, Kirchstraße
sonnabends 15.00 – 17.00 Uhr

 

Offene Kirchen, Foto: Kirchenbezirk Leipzig

26. Juni bis 4. Juli 2021 – Jüdische Woche in Leipzig

Die Jüdische Woche vom 26. Juni bis zum 4. Juli 2021 ist Teil der bundesweiten Veranstaltungen zu „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Seit mehr als 700 Jahren gehört jüdisches Leben untrennbar zur Vielfalt unserer Stadt Leipzig. Nach Berlin ist hier die größte jüdische Gemeinde Ostdeutschlands beheimatet. Mit einer Fülle von Veranstaltungen ermöglicht die Woche der Vielfalt, den Traditionen und dem geistigen Reichtum jüdischen Lebens zu begegnen.

Das Programm der Jüdischen Woche in Leipzig ist zu finden unter: www.leipzig.de/freizeit-kultur-und-tourismus/veranstaltungen-und-termine/jubilaeen-und-festivals/juedische-woche/

 

Leipziger Kirchgemeinden laden zu folgenden Veranstaltungen im Rahmen der Jüdischen Woche ein:

Montag, 28. Juni 2021

17.00 Uhr         Nikolaikirche
Friedensgebet zur Jüdischen Woche
„Wenn Gott die Stadt nicht hüten wird, hat vergebens der Hüter gewacht.“ (Psalm 127,1)
Diese Einsicht ziert Häuser in manchen Städten, so auch das Alte Rathaus in Leipzig. Auch unsere Stadt kennt Zeiten, in denen Menschen hier behütet lebten und sie kennt Zeiten, in denen Menschen misshandelt wurden und die Stadt ihre eigene Zerstörung betrieben hat.
Gestaltung: Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft

 

Dienstag, 29. Juni 2021

19.30 Uhr         Propsteikirche St. Trinitatis, Nonnenmühlgasse 2
„Bericht von Pilgerreisen nach Israel aus dem Herbst 2019/20 und der christlich-jüdische Dialog“
Lesung: Autorin Diana Feuerbach; Musik: Christina Gauglitz – Flöte

 

Mittwoch, 30. Juni 2021

19.00 Uhr         PAX Jugendkirche / Friedenskirche Gohlis, Kirchplatz
„Ist das denn koscher?“ – Veranstaltung im Rahmen der Jüdischen Woche
Kosten: 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro
Anmeldung erbeten: jupfa-leipzig@evlks.de, Telefon: 0341/212 009 530
Veranstalter: Förderverein Ev. Jugend Leipzig e.V.
Aktuelle Infos unter www.pax-leipzig.de
Ernährung ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden: Ich bin was ich esse. Dabei sind die Motive etwas zu essen oder Verzicht zu üben ganz verschieden: Religiöse Gebote stehen neben den Heilsversprechen neuer Diäten, Abwägungen von Nachhaltigkeits- und Umweltfragen neben der Freude an Genuss und Erlebnis. Der Förderverein der evangelischen Jugend Leipzig lädt Gäste zum Gespräch, die für sich Entscheidungen getroffen haben und nach diesen leben. Gemeinsam wollen wir mit Ihnen erkunden was es heißt, inmitten der Vielfalt und Widersprüche gemeinsam an einen Tisch zu kommen. Es wird nicht nur Argumente, sondern auch Kostproben geben.

 

Donnerstag, 1. Juli 2021

17.00 Uhr         Michaeliskirche, Nordplatz
Thematische Führung
„Von Häusern und Menschen – Jüdisches Leben in der äußeren Nordvorstadt“
Leitung: Annekatrin Merrem und Elisabeth Guhr

 

Freitag, 2. Juli 2021

19.30 Uhr         Kirchenruine Wachau, Kirchplatz 1
„Sommerliche Zeitreise durch die ukrainische Chormusik“
Knabenchor Dzvinochok, Kiew, und Leipziger Synagogalchor
Eintritt: 7 Euro; Bei Regen entfällt die Veranstaltung.

20.00 Uhr         Propsteikirche St. Trinitatis, Nonnenmühlgasse 2
„Lucie Adelsberger – Ärztin – Wissenschaftlerin – Chronistin von Auschwitz“
Lesung: Autor Benjamin Kuntz; Musik: Philippe Adamé Polyak – Geige

 

Sonnabend, 3. Juli 2021

10.00 – 17.30 Uhr         Pauluskirche Grünau, Alte Salzstr. 185
„Talking Klezmer“ – Workshop mit Helmut Eisel
Helmut Eisels Improvisationsmethode basiert auf dem mystischen Musikverständnis jüdischer Wandermusikanten, auf den farben- und energiereichen Rhythmen und Skalen der Klezmermusik. Anhand dieser wollen wir lernen, improvisierend und im Dialog unsere eigenen Geschichten zu erzählen, die sogenannten Kli-Zemer (Gefäße der Musik). Helmut Eisel ist mit seiner „Sprechenden Klarinette“ international unterwegs. In Israel wirkt er, lange Zeit auch gemeinsam mit Giora Feidman, als Dozent bei „Clarinet & the Klezmer in the Galilee“. Für Profimusiker/sänger/-innen und Amateure mit mehrjähriger Spielpraxis.
Veranstalter: Ev.-Luth. Pauluskirchgemeinde Leipzig-Grünau
Anmeldung bis 15.06.2021 und nähere Informationen unter: Kerstin Klaholz, 0171 9556915, info@helmut-eisel.de

19.30 Uhr         Michaeliskirche, Nordplatz
Szenische Lesung
„Der Arzt von Wien“ – Monodrama von Franz Werfel, Texte von Joseph Roth u.a.
Lesung: Friedhelm Eberle; Musikalische Umrahmung: Ketevan Warmuth

19.30 Uhr         Pauluskirche Grünau, Alte Salzstr. 185
„Klezmer im Elfenpalast“
Helmut Eisel – Klarinette, Elisabeth Anetseder – Harfe
Schon König David spielte einst Harfe, um seine Gäste zu unterhalten – und wurde so zum Leitbild aller Klezmermusikanten. Für den international renommierten Klarinettisten Helmut Eisel war die Harfe daher eine besonders verlockende Herausforderung und ist jetzt zu einer faszinierenden musikalischen Entdeckung geworden. Gemeinsam mit der Harfenistin Elisabeth Anetseder schlägt er in seinem Duo-Programm „Klezmer im Elfenpalast“ wunderbar sensible Pfade ein, lässt, von elfenzarten Klängen umspielt, die Klarinette in Balladen hingebungsvoll singen und die Herzen der Zuhörer dahinschmelzen. Doch das Duo hat auch aufregend fetzige Titel zwischen Freilach und Tango im Programm, die das perkussive Element der Harfe betonen. So faszinieren Eisel & Anetseder mit betörend zartem Klangzauber und Melodien zum Träumen ebenso wie mit tänzerischem Elan, mit virtuos verspielten Tonkaskaden und gewitzten Dialogen. Ob Gegensätze sich anziehen? Wer möchte nach diesem Konzert noch zweifeln!

20.00 Uhr         Kirchenruine Wachau
„Die Daffkes – Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder!“
Lieder und Chansons jüdischer Komponisten der 20er Jahre
Eintritt: 16 Euro, ermäßigt 13 Euro (Bei Regen in der Kreuzkirche Störmthal.)

 

Sonntag, 4. Juli 2021

9.55 Uhr         Pauluskirche Grünau
„Alles, was Atem hat, lobe den Herrn!“ – Gottesdienst mit Klezmer-Musik auf der Paulus-Wiese:   Gemeinsames Gebet mit Landesrabbiner von Sachsen, Zsólt Balla, und Pfarrer Matthias Möbius
10.20 Uhr:        Evangelischer Gottesdienst mit Klezmermusik in der Pauluskirche
Es musizieren Klarinettist Helmut Eisel und Teilnehmende des Klezmer-Workshops

14.00 Uhr         Friedenskirche Gohlis, Kirchplatz
Thematische Führung
„Von Häusern und Menschen – Jüdisches Leben in Gohlis“
Leitung: Annekatrin Merrem und Elisabeth Guhr

17.00 Uhr         Philippus Leipzig, Aurelienstr. 54/ Helmholtzstraße
„A Look of Burt“ – Pascal von Wroblewsky und Lora Kostina Trio
Anmeldung erbeten: www.philippus-leipzig.de/

18.00 Uhr         Kirchgemeindehaus Böhlitz-Ehrenberg, Johannes-Weyrauch-Platz 2
„1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland“ – Lesung mit musikalischen Improvisationen über bekannte jüdische Melodien
Lesung: Küf Kaufmann, Autor und Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde Leipzig
Musik: „Klangprojekt“
„…wie soll ich Worte finden, die mir eine Stadt beschreiben helfen? Eine Stadt, eine uralte Stadt, die heißt: Yerushalaim“. Mit diesen Worten eröffnet der Leipziger Autor und Vorsitzende der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, Küf Kaufmann, seine Lesung mit selbstverfassten Gedichten über einen Sehnsuchtsort der Juden weltweit. Eingebettet in musikalische Improvisationen der in Böhlitz bereits bekannten Musiker der Formation „Klangprojekt“ über bekannte jüdische Melodien wie „He-venu Schalom elejchem“ oder die Titelmelodie des Films „Schindlers Liste“ liest Kaufmann Texte, die berühren. Im Verlauf der 45-minütigen musikalischen Lesung wird ein Teil dessen wieder wach, was bis 1933 selbstverständlich zu Leipzig gehörte: Jüdische Kunst und Kultur. Dies nicht nur in der Leipziger Innenstadt zu präsentieren, sondern das Festjahr auch in die Stadtteile am Stadtrand zu tragen und dort erlebbar zu machen, das ist das Ziel der Veranstaltung. „Im nächsten Jahr, im nächsten Jahr – sobald wir hören das Schofar – im nächsten Jahr ich komme heim. Wir sehen uns, Yerushalaim!“
Der Eintritt ist frei, die im Anschluss an die Veranstaltung erbetene Kollekte kommt dem „Freundeskreis ehemaliger jüdischer Ghetto- und KZ-Insassen im Baltikum e.V.“ zugute.

 

Pressemotiv Jüdische Woche Leipzig

„Schabbat bzw. Sonntag“ – Zoom-Vortrag

Am 16. Juni 2021, ab 18 Uhr können Interessierte an einem Zoom-Vortrag aus dem Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstr. 14 teilnehmen. Im Rahmen der Vortragsreihe: #beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst. geht es um das Thema Schabbat bzw. Sonntag. Wie begehen jüdische Gemeinde und christliche Gemeinde und die jeweils einzelnen ihren wöchentlichen Feiertag? Was haben Sabbat und Sonntag miteinander zu tun? Inwiefern unterscheiden sie sich grundsätzlich? 321, vor 1700 Jahren, erließ Kaiser Konstantin auch das Sonntagsgesetz. Was hatte das mit der christlichen Sonntagsfeier zu tun?

Der Zugang zum Zoom-Vortrag ist zu erreichen unter https://ariowitschhaus.de/event

Referentinnen: Rabbinerin Esther Jonas-Märtin und Pfarrerin Angela Langner-Stephan

Veranstalter: Jüdisch-Christliche Arbeitsgemeinschaft

 

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Neue Stolpersteine in Leipzig am 16. Juni 2021

Bisher liegen 565 Stolpersteine an 202 Orten in Leipzig. Jetzt werden vier weitere Steine für Opfer der NS-Diktatur folgen. Auf Grund der momentanen Situation wird der Initiator des Projektes, der Kölner Bildhauer Gunter Demnig, die Steine nicht selbst verlegen können. Ausnahmsweise wird dies die Arbeitsgemeinschaft übernehmen und die Erinnerungsmale ebenerdig in den Gehweg einbringen.

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Stolperstein, Foto: Kirchenbezirk Leipzig

Erlösung

Kommt sie jetzt, die lang ersehnte Erlösung? Das Aufatmen: frei und unbeschwert aufeinander zugehen, sich umarmen, gemeinsam genießen. Im Konzert wieder live Musik erleben. Das Bachfest an diesem Wochenende lebt diese Sehnsucht, bringt mit seinem Motto „Erlösung“ einen innigen Wunsch zum Klingen.

Bedeutet das, Bach bringt jetzt die Lösung? Finden wir in seiner Musik den Schlüssel zur Erlösung? Weltweit finden Menschen im Werk des Thomaskantors etwas, das sie tief in ihrem Herz berührt, sie aufrichtet und ermutigt, getrost nach vorn zu schauen. Bach selbst wollte mit seiner Musik vermitteln, was uns Menschen im Vertrauen auf Gott frei macht. Deshalb vertonte er die Worte der Bibel und lässt uns damit bis heute sein tiefes Grundvertrauen in den Mensch gewordenen, lebendigen Gottessohn Jesus Christus hören. Und eben das braucht es im Blick auf die Erlösung: Einen, der sich nicht selbst für den Erlöser hält, sondern von sich absehen und auf Gott verweisen kann.

Wissen Sie, wie Johann Sebastian Bach seine Kompositionen unterzeichnete? Mit drei Buchstaben. Nicht JSB! Sondern SDG:  Soli Deo Gloria – Allein Gott die Ehre geben. Das war seine Grundüberzeugung: Gott ehren und den Menschen mit den eignen Begabungen zum Guten dienen. Nehmen wir doch diese Haltung mit – nicht nur in das Wochenende! Es liegt ja noch einiges vor uns, das erlöst werden will.

Sebastian Feydt
Superintendent des Ev.-Luth. Kirchenbezirks Leipzig

Foto: Lotz

Orgelmusik am Mittag in der Michaeliskirche

Vom 9. Juni bis 22. September 2021 erklingt jeweils mittwochs 12 Uhr in der Michaeliskirche am Nordplatz Orgelmusik. Studierende der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und Kantor Veit-Stephan Budig musizieren an der historischen Sauer-Orgel von 1904. Die im Originalzustand erhaltene dreimanualige Orgel mit ihrem vollen weichen Klang, mit 46 klingenden Registern und reich geschnitztem Jugendstilprospekt, ist einmalig in der Leipziger Orgellandschaft.

Der Eintritt zu den Musiken ist frei.

www.michaelis-friedens.de

 

Sauer-Orgel in der Michaeliskirche, Foto: Kirchenbezirk Leipzig

donnerstags 12 Uhr – Orgel-Punkt Zwölf in der Peterskirche

Jeden Donnerstag, 12 Uhr, wird zu Orgelmusik und Besinnung in die Peterskirche, Schletterplatz, eingeladen. Unter dem Titel „Orgel-Punkt-Zwölf“ findet diese Veranstaltung bereits seit 1996 regelmäßig statt. Leipziger Theologen geben kurze geistliche Impulse und Studenten vom Kirchenmusikalischen Institut der Hochschule für Musik und Theater Leipzig konzertieren unentgeltlich zugunsten der neuen Großorgel der Peterskirche.

Gespielt wird an der Orgel der Firma Jahn/Dresden, welche 1968 aus Universitätskirche St. Pauli am Augustusplatz kurz vor ihrer Sprengung gerettet werden konnte und seitdem in der Peterskirche erklingt.

Die ehemalige Schulorgel der Universitätskirche St. Pauli wurde nach umfangreicher Restaurierung durch Gerd-Christian Bochmann, Kohren-Sahlis, im Jahr 1995 der Peterskirche als Dauerleihgabe von der Universität Leipzig übergeben. Hier wird sie vorn im Kirchenschiff als Begleitinstrument für Gemeinde und Konzert genutzt.

Foto: Pixabay

Anmeldung bis 18.6. – „Danke gut, ich kann nicht klagen!“ – Werkstatt-Tag für Seniorenarbeit

„Danke gut, ich kann nicht klagen!“ – diese Aussage kennt wohl jeder und jede. Ist sie eindeutig? Geht es demjenigen, der sich so äußert, relativ gut? Ist also das, was beklagenswert ist, kein ausreichender Grund, ins Klagen zu verfallen? Oder erlaubt er oder sie sich nicht über das zu sprechen, was belastend ist?

Beim 7. Werkstatt-Tag für Seniorenarbeit am 17. Juli 2021 gibt es Impulse und Möglichkeiten zum Gespräch über das Thema. Wir alle brauchen den direkten Austausch, die Möglichkeit zur Rückfrage, damit wir Veränderungen im Leben verstehen, gestalten und Andere gut begleiten können.

17.7.21 Werkstatt für Seniorenarbeit 2021_Flyer

Die Veranstalter – Caritasverband Leipzig e.V., Diakonisches Werk Innere Mission Leipzig e.V., Ev.-Luth. Kirchenbezirk Leipzig – laden zu dieser Veranstaltung vor allem jene ein, die als Ehrenamtliche für andere altwerdende Menschen da sind.

Die ökumenische Vorbereitungsgruppe bittet zur besseren Planung um Anmeldung bis zum 18. Juni 2021, per Post, Telefon, E-Mail oder online:

Diakonisches Werk Innere Mission Leipzig e.V.
Fachbereich Altenhilfe
Claudia Blume
Täubchenweg 14/16
04317 Leipzig
Tel. 0341 6845191
E-Mail: claudia.blume@diakonie-leipzig.de
online: www.diakonie-leipzig.de/werkstatt

Der Werkstatt-Tag findet von 9.00-15.30 Uhr im Pavillon der Hoffnung auf dem Alten Messegelände, Puschstr. 9, statt. An einen Impulsvortrag von Pfarrer i.R. Eckhard Klabunde, ehemaliger Rektor des Pastoralkollegs Meißen, schließen sich verschiedene thematische Arbeitsgruppen an. Es gibt Zeit für den Austausch über das Gehörte, über Erfahrungen und Ideen.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Sozialamt der Stadt Leipzig.

 

Motiv Werkstatttag für Seniorenarbeit, Foto: adobe stock victorpr

Gnadenkirche Wahren: Offene Kirche und Ausstellung „Die Wahrener Apostel“

Wie auch in den Vorjahren ist die Ev.-Luth. Gnadenkirche in Leipzig-Wahren ab 1. Mai 2021 jeden Sonnabend von 14.00 bis 16.00 Uhr für Besucher geöffnet. Die Offene Kirche endet am 2. Oktober. In dieser Zeit kann nicht nur die Kirche selbst, sondern auch die Ausstellung „Die Wahrener Apostel“ mit Zeichnungen und Grafiken des Leipziger Künstlers Andreas Weißgerber besichtigt werden. Für den Besuch der Offenen Kirche und der Ausstellung gelten die jeweils aktuellen Coronaschutzbestimmungen.

Da die festliche Eröffnung der Ausstellung (30. April) coronabedingt verschoben werden musste, ist auf der Homepage der Sophienkirchgemeinde ab 1. Mai ein virtueller Rundgang durch die Ausstellung mit Wortbeiträgen von Prof. Dr. Wolfgang Ratzmann (Theologe, emeritierter Hochschullehrer der Uni Leipzig) und Andreas Weißgerber unter folgendem Link zu finden:

https://sophien-leipzig.de/aktuelles/ausstellungen/

 

Gnadenkirche Wahren, Foto: Kirchenbezirk Leipzig

„Zerstörte Zukunft – Verlorene Landschaften, Kultur- und Lebensräume“ – Ausstellung in der Gethsemanekirche Lößnig

Der Braunkohletagebau ist für viele nur verbunden mit den Seen um Leipzig und dem Technik-Park. Aber erst vor wenigen Monaten wurde das lange Ringen um Pödelwitz beendet, und das Dorf darf nun doch bleiben, anders als so viele andere Orte.

In der Gethsemane­kirche Lößnig, Raschwitzer Str. 10, ist ab 2. Mai 2021 eine Ausstellung über verlorene Landschaften, Kultur- und Lebens­räume zu sehen, die ursprüng­lich von der Arbeits­gruppe „Umweltschutz“ für den „Statt-Kirchentag“ 1989 erstellt und im letzten Jahr vom Eine-Welt-Verein aufgearbeitet wurde.

Eythra, Breunsdorf und Bösdorf sind nicht nur Stationen auf den Ringwegen um die Seen, sondern Namen von Orten, die Menschen Heimat boten und heute als eindring­liches Plädoyer für einen nach­haltigen Umgang mit Ressourcen und damit für Schöpfungs­bewahrung stehen.

Diese Ausstellung wird am 2. Mai nach dem Gottes­dienst eröffnet. Die Vernissage wird musikalisch ausgestaltet von Susanne Haupt (Sopran), Ronja Sophie Putz (Violine) und Elisabeth Kindel (Orgel). Sie bringen Stücke aus den Neun Deutschen Arien von G. F. Händel zu Gehör – Arien mit frühlings­haften, sommer­lichen Texten entlang der Schöpfungs­thematik.

Im Rahmen der Offenen Kirche ist die Ausstellung bis zum 30. September 2021 täglich von 16 bis 18 Uhr zu besichtigen.

Informationen unter:

www.kirche-leipzig-sued.de/connewitz-loessnig/wir-vor-ort/veranstaltungen-ausstellungen.html

 

Gethsemanekirche Lößnig, Foto: Kirchenbezirk Leipzig