Bikinifigur? Ist schon da!
Von Friederike Ursprung
„So klappt’s mit der Bikinifigur!“ Schon mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen ist das Jahr für Jahr ein großes Thema in Magazinen und Influencer-Accounts. Und jetzt, wenige Wochen vor den Ferien, heißt es: Nun aber mal Beeilung, dass es diesen Sommer noch was wird mit der vorzeigbaren Taille!
Oft lautet die Botschaft: Vor dem Urlaub ist Arbeit und Disziplin angesagt, um dann am Strand eine gute Figur zu machen. Einfach Bikini an und Sonne genießen – das bietet eher Stoff zum Lästern über Speckpolster oder Körperhaare. Selbst dann, wenn sie wohl niemandem auffallen würden, solange nicht irgendwelche Bikinifigur-Wächter hämisch drauf zeigen …
„Ich verstecke mich nicht, trage was mir gefällt – hört doch endlich auf, Leute für ihren Körper zu beschämen!“ Auch diese Botschaft ist oft zu lesen.
Euer Körper ist heilig, geht gut und sorgsam mit ihm um! So sagte es der christliche Missionar Paulus. Das heißt nicht: Zwingt Euren Körper in irgendein Idealbild! Denn ob im Bikini, Einteiler, Badehose oder T-Shirt, und egal wie schlank oder rund er ist: einem Idealbild folgt euer Körper sowieso: Gott erschuf Männer und Frauen nach seinem Abbild, so beschreibt es die Bibel – in großes Geschenk an die Menschen.
Und ein weiteres göttliches Geschenk: Ihr habt ein Recht auf Ruhepausen. Die müsst ihr euch nicht erst mit Diät und Training verdienen.
Friederike Ursprung, evangelische Kirchenredakteurin bei Radio PSR
Foto: ChatGPT



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