Kirche „Maria, Hilfe der Christen“ Markranstädt

Ab 1884 fand, nach der Reformation, in Markranstädt wieder katholischer Gottesdienst statt. Mit staatlicher Genehmigung durfte die heilige Messe viermal jährlich im Saal eines Gasthauses gefeiert werden. Im Jahr 1895 erteilte der sächsische König die Baugenehmigung für die Kirche „Maria, Hilfe der Christen“. Sie wurde am 8. September 1896 durch Bischof Dr. Ludwig Wahl geweiht. Die Finanzierung von Kirche und Pfarrhaus in Höhe von 7800 Goldmark übernahm der Maurermeister Carl Unfug aus Ohlau/Schlesien. Bis 1889 war er Mitglied der katholischen Gemeinde in Markranstädt. Anfang der 1960er Jahre erhielt die Kirche ihr heutiges Erscheinungsbild. Besonders eindrucksvoll ist das Beton-Glas-Bild an der Stirnseite von Dr. Medardus Höbelt aus Altenburg. Es zeigt den von den Toten auferstandenen Jesus als Guten Hirten.

Ortslage

Krakauer Str. 40
04420 Markranstädt

Kontakt

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