Rolle vorwärts in kommende Aufgaben

Ich hab diesen Monat einen Elternabend, dann bekomme ich an einem Wochenende Besuch und im Job reiht sich eine Deadline an die nächste. Irgendwann wollte ich es auch noch zum Klettern schaffen – gern zweimal die Woche. Und Gottesdienst? Mal gucken, ob ich wenigstens einen in diesem Monat unterkriege.

Da den Spagat zu schaffen, das kann ein ganz schöner Kraftakt sein. Dabei kann ich noch nicht mal Spagat. Im Bodenturnen im Sportunterricht hatte ich damals mit Ach und Krach – und das im wahrsten Sinne des Wortes – immer eine 4.

Doch zurück zu meinen Aufgaben des Monats: bei so viel Input die Waage zu halten, kann ganz schön anstrengen. Die Waage halten – damit hatte ich übrigens im Bodenturnen auch meine Probleme. Auch im Alltag macht sich das bemerkbar. Immer für andere da sein, möglichst alles schaffen und doch ins Straucheln kommen. Gut, wenn ich mich da auf Jesus besinnen kann. Er hilft mir im Alltag dabei, die Balance zu halten.

Manchmal muss es dann, um voran zu kommen, die Rolle vorwärts sein. Die hab´ ich sogar damals im Sportunterricht hinbekommen. Und wenn ich die geschafft hab, kann ich vielleicht auch in die Brücke gehen. Mit genug Kraft sollte ich dann stark genug sein, anderen, die Hilfe brauchen, ein starker Halt zu sein. Und es stärkt mein Rückgrat, sodass ich aufrecht für meine Belange durchs Leben gehen kann.

Wenn ich dann mal ins Schlingern gerate, kann ich mich mit meinem starken Kreuz – und mit dem Kreuz Jesu – immer wieder aufrappeln.

von Maxi Konang, evangelische Kirchenredakteurin bei HITRADIO RTL / Radio Leipzig

 

Grafik: Pfeffer