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Taufe
Informationen zur Taufe

Foto: Amt für GemeindedienstDie Taufe

ist ein Sakrament.

„Sakrament ist das sichtbare Zeichen der unsichtbaren Gnade Gottes.“
(älteste Definition des Kirchenvaters Augustinus, 354-430 n. Chr.)

Das Wort „Sakrament“ führt uns auf eine Spur, der die großen Kirchen bis heute folgen.



Hier können Sie den Flyer zur Taufe als PDF-Datei herunterladen.


Zur Taufe gehört

  1. Ein äußeres Zeichen – das Wasser
  2. Es ist grundlegend für ein Sakrament, dass es durch Jesus Christus eingesetzt wurde.
    Für die Taufe gilt hier der Auftrag Jesu aus dem Matthäusevangelium am Ende des 28. Kapitels:
    „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker:
    Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.“
  3. Das Sakrament vermittelt die Gnade Gottes.
    Gnade bezeichnet das einmalige Leben, Sterben und Auferstehen von Jesus Christus „für uns“.
    So verspricht Gott in der Taufe, dass er für diesen Menschen da sein, ihm vergeben und ihm ewiges Leben schenken will.

Mit der Taufe gehören Christen in die weltweite, ökumenische Gemeinschaft der Kirche.

Bei einem Konfessionswechsel innerhalb der christlichen  Kirchen wird die Taufe gegenseitig anerkannt und nicht noch einmal vollzogen.


Die Taufhandlung

Getauft wird meist im Gottesdienst der Gemeinde. Zur Taufhandlung gehört das dreimalige Beschöpfen des Kopfes mit Wasser. Dabei werden - nach dem Namen dessen, der getauft wird, – folgende Worte  gesprochen:

“Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Der Pfarrer oder die Pfarrerin legt ihm/ ihr die Hand auf den Kopf und spricht:

„Der allmächtige Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der dich von neuem geboren hat durch das Wasser und den Heiligen Geist und dir alle deine Sünde vergibt, der stärke dich mit seiner Gnade zum ewigen Leben. Friede sei mit dir.“

Neben der eigentlichen Taufe werden unterschiedliche Aspekte des Taufgeschehens im Gottesdienst in den Blick gerückt. Wer getauft wird, wird mit dem Zeichen des Kreuzes gesegnet. Die christliche Gemeinde spricht das Glaubensbekenntnis und betet für die Getauften. Oft wird auch eine Taufkerze an der angezündet.
Auch für die Eltern und Familie wird gebetet.


Das Wasser

ist das auffälligste Symbol der Taufe. Es hat eine tiefe Bedeutung. Wir sind nicht mit allen Wassern gewaschen.
Wasser ist Leben und Wasser bedroht.
Die Taufe ist ein starkes Symbol: Mit Christus sind wir - im Untertauchen - begraben und mit ihm auferstanden – aufgetaucht. Aus dem, was Leben bedroht, sind wir gerettet.
Wasser steht auch für die Kraft Gottes. Gott spendet Leben. In diese schöpferische Kraft wird der/die Getaufte mit hinein genommen.

Wer Gott vertraut, “ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen…“
(Psalm 1, Vers 3)
Wer in Jesus Christus sein Leben gründet, wer sein Wort und Leben „trinkt“, der ist auch erfrischend für andere: „von dem werden Ströme lebendigen Wassers fließen“(Johannesevangelium,Kapitel 7, Vers 38)


Die Taufkerze

Jesus Christus spricht:
„ICH BIN DAS LICHT DER WELT. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“
(Johannesevangelium Kap. 8,12)

Jesus Christus spricht zu denen, die zu ihm gehören:
„Ihr seid das Licht der Welt.“ (Matthäusevangelium, Kap.5,14)


Der Taufspruch

Die Bibel ist Halt und Wegweisung.
Es hilft, unterwegs auf ein gutes Wort zu vertrauen. So kann der Taufspruch einen Menschen sein Leben lang ermutigen, herausfordern, tragen und bewegen.-


Die Vorbereitung 

  • Gespräch mit Pfarrer/Pfarrerin
  • Taufanmeldung in der Kirchgemeinde
  • Paten ansprechen
  • Information über Taufgottesdienst
  • Taufspruch, Texte und Lieder auswählen
  • evtl. Taufkerze gestalten (mit Paten)
  • bei nicht Kirchenmitgliedschaft das Gespräch mit einem Pfarrer, einer Pfarrerin suchen bzw. einen Vorbereitungskurs absolvieren zu Fragen des christlichen Glaubens

Wenn Sie Interesse an einer Taufe für Ihr Kind oder sich selbst haben, wenden Sie sich an...

Kontaktstelle Kirche
0800 0002412
www.kontaktstelle-kirche.de

...oder an einen Pfarrer oder eine Pfarrerin der evangelischen Kirche in Ihrem Wohngebiet.

Weitere Informationen zu Ihrem Ansprechpartner erhalten Sie auf unserer Internetseite oder telefonisch unter 0341 2122367 und per E-Mail unter oeffentlichkeitsarbeit.leipzig@evlks.de.


Weitere Fragen:

In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?
Meistens werden Kinder im ersten Lebensjahr getauft. Aber auch eine spätere Taufe ist möglich, wenn das Kind schon bewusst wahrnimmt, was geschieht oder in einem späteren Lebensalter.

Was für Unterlagen brauchen wir für die Taufe unseres Kindes?
Bitte wenden Sie sich an Ihr nächstes Kirchgemeindebüro, um einen Termin für das Taufvorgespräch und die Taufe selbst zu vereinbaren. Dort erfahren Sie alles Notwendige. In der Regel benötigen die Paten eine Patenbescheinigung des Pfarramts am Wohnort der Paten über die Berechtigung zum Patenamt. Wenn Sie als Eltern ein Familienstammbuch haben, bringen Sie es bitte zum Taufgespräch mit. Auf jeden Fall bringen Sie bitte die Geburtsurkunde des Kindes und Ihre Personalausweise mit.

Kann man sein Kind taufen lassen, wenn beide Eltern nicht in der Kirche sind?
Die Entscheidung, ob eine Taufe trotz fehlender Mitgliedschaft beider Elternteile möglich ist, wird vor Ort in der zuständigen Kirchengemeinde getroffen. Eltern und Paten versprechen bei der Taufe, dass sie dem Kind helfen wollen im christlichen Glauben zu leben und in der Gemeinde als Christ zu wachsen.

Was kostet die Taufe?
Die Taufe im sonntäglichen Gemeindegottesdienst ist kostenfrei. Bei besonderen Gestaltungs- oder Zeitwünschen können zusätzliche Kosten entstehen, die im Kirchgemeindebüro zu klären sind.

Wer kann Pate oder Patin werden?
Alle getauften Christinnen und Christen, deren Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) angehören. In einigen Landeskirchen z.B. in der sächsischen Landeskirche muss ein Pate evangelisch sein. Evangelische Christen müssen konfirmiert (mindestens 14 Jahre alt) sein. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, hat damit das Recht aufgegeben, Taufpate sein zu können.

Kann ich mein Kind in einen kirchlichen Kindergarten schicken, wenn es nicht getauft ist?
Konfessionell gebundene Kindergärten nehmen oftmals auch ungetaufte Kinder auf. Sie als Eltern müssen aber damit einverstanden sein, dass Ihr Kind christliche Glaubensinhalte kennen lernt. Fragen Sie an Ihrem Ort nach den Möglichkeiten.



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