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Losung 23.03.17

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Impuls der Woche

 
Stichwort: 
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Helge Voigt, Pfarrer der Ev.-Luth. Sophienkirchgemeinde Leipzig
Vom Konflikt zur Gemeinschaft
„Geht der Papst in die Sauna …“, solche Witze sind Protestanten gut bekannt, aber Witze über Martin L.? Also bitte! Doch nicht im Reformationsjahr. Das geht uns Lutheranern zu weit. Doch der Dame in der Seniorenresidenz kann man´s nicht übelnehmen. Sie freut sich selbst so sehr an diesem alten Leipziger Scherz, den sie noch aus Kindertagen kennt. Damals stand das Reformationsdenkmal am Johannisplatz, zwei große Bronzefiguren auf einem Sockel. Leider wurden sie 1943 zu Kriegszwecken eingeschmolzen und missbraucht. Das Denkmal zeigte Martin Luther sitzend, eine aufgeschlagene Bibel im Schoß und Philipp Melanchton stehend neben ihm. Beide sind ins Gespräch vertieft. Die Dame sagt:

    „Und wissen sie, was Melanchton dem Luther sagt?“ Ich denke an Schlagwörter reformatorischer Theologie, an Freiheit, Gnade, Christus oder die Bibel. Schließlich sage ich: „Nein, ich habe keine Ahnung.“ „Na, ganz einfach“, sie funkelt mich fröhlich an, „Steh mal uff, Luther, ich will mich ooch mal setzen.“

    Heute können Katholiken und Protestanten miteinander lachen. Mehr noch, auch etwas, das noch schwerer fällt. Wir können eigene Schuld ansprechen. Jahrhunderte lang haben sich beide Seiten Furchtbares angetan, sich umgebracht und nur ihre Helden gefeiert. Luther war entweder der große Kirchenspalter oder der Held für die Glaubensfreiheit, je nachdem.

    Die Wunden heilen langsam, doch sie heilen, Gott sei Dank! Heute sind wir so weit, dass wir die anderen um Vergebung bitten und respektieren. Die Bischöfe Marx und Bedford-Strom haben das am letzten Sonnabend in Hildesheim getan. Sie rufen auf, füreinander zu beten und einzustehen.

    „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“, so lautet das weltweite Motto eines gemeinsamen Arbeitsbuches für unsere Gemeinden. Was mich darin am meisten erstaunt hat, war der dort zu lesende Gedanke, dass wir Lutheraner sogar die weltweite Verantwortung des Papstes anerkennen können. Das ist kein Witz. Auch keine Lutherische Unterwerfung. Sondern eine neue Sicht. Der Gedanke, dass alle Bischöfinnen und Bischöfe der Christenheit, und mit ihnen auch der Papst, Verantwortung füreinander einnehmen sollen. Gott gebe dazu seinen Segen.


(17.03.2017)

Pfarrer Enno Haaks, Generalsekretär des Gustav-Adolf-Werk e.V.
Gedanken zum Sonntag Reminiszere 2017

„Gedenke, Herr, an deine Barmherzigkeit!“, heißt es in Psalm 25,6. Auf Latein: Reminiscere miserationum tuarum… Von diesem Vers leitet sich der Name des zweiten Sonntags in der Passionszeit ab: Reminiszere. Das lateinischen Wort reminiscere kann man unterschiedlich übersetzen – Gedenke! Erinnere dich! Vergiss nicht! Gedenke, dass du nicht alleine leben kannst. Erinnere dich daran, wer dich aus Barmherzigkeit ins Leben gerufen hat. Vergiss nicht, dass du die Gemeinschaft mit Gott und mit deinen Mitmenschen brauchst.
(10.03.2017) ...mehr


Peggy Rühle, Reisereferentin der Frauenarbeit der sächsischen Landeskirche
Weltgebetstag 2017 – Philippinen „Was ist denn fair?!“

„Spiel fair! Eh, du bist unfair!“ Diese Ausdrücke haben Sie sicherlich schon oft gehört. Sei fair im Spiel! So ist „Fair“ ein Wort, was uns schon einige Tage durch unser Leben begleitet. „Fair“ - gerecht, ehrlich, kollegial, solidarisch…. „Was ist denn fair?“, fragen uns die Frauen von den Philippinen. Von dort kommt der diesjährige Weltgebetstag.
(03.03.2017) ...mehr


Pfarrerin Christiane Dohrn, Kirchgemeinde St. Petri
To do oder I did

Beate freut sich auf’s Wochenende. Spätestens am Freitagabend schreibt sie auf, was sie alles tun wird und malt sich aus, wie hinter jedem Anstrich ein Häkchen leuchten wird. Dann wird der Kleiderschrank sortiert sein und die Küchenschublade auch, dann wird das Bad blitzeblank strahlen, der Rest der Wohnung ebenso. Das Bild wird seinen Platz an der Wand gefunden haben und das Buch gelesen sein. Dann kommt der Sonnabend.
(24.02.2017) ...mehr


Pfarrer Thomas Bohne, Katholische Liebfrauen-Gemeinde
Gegen das Vergessen

Die diesjährige Berlinale, sie vergibt heute Abend den Preisträger für den besten Wettbewerbsfilm und weitere Filmpreise, ist immer auch ein politisches Filmfestival. So wurde im letzten Jahr sehr deutlich mit der Preisvergabe für den Dokumentarfilm „Seeufer“ an die Flüchtlingskatastrophe auf der italienischen Halbinsel Lampedusa erinnert.
(17.02.2017) ...mehr


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