Ökumenepreis Leipzig – ab jetzt bewerben, bis zum 31. März 2023

Der Ökumenpreis Leipzig wird jährlich vom Stadtökumenkreis Leipzig vergeben. Bewerben können sich Initiativen, Vereine und Kirchgemeinden, die rund um Leipzig tätig sind, die als gemeinnützig anerkannt sind, und den ökumenischen Gedanken umsetzen.
Die Verleihung des Leipziger Ökumenepreises 2023 erfolgt im Rahmen des ökumenischen Stadtfestgottesdienstes am Sonntag, den 4. Juni 2023, auf dem Leipziger Markt am Alten Rathaus.
Panorama Leipzig, Foto: Kirchenbezirk Leipzig

Informationsabend am 8.2.2023: Ökumenische Exerzitien im Alltag

„Wandeln“ lautet das Motto der diesjährigen Ökumenischen Exerzitien im Alltag. Für alle Interessierten findet am Mittwoch, dem 8. Februar 2023, 20 Uhr, im Gemeindesaal der Nikolaigemeinde, Nikolaikirchhof 3, ein Informationsabend statt. Alternativ wird am 1. Februar ein online-Termin per Zoom angeboten.

Exerzitien (Übungen) im Alltag wollen helfen, sich selbst und den Spuren Gottes im eigenen Leben näher zu kommen. Nicht selten führen die Erfahrungen dieser Zeit zu tieferer Freude an Gott, größerer Lust am Glauben und neuer Bereitschaft, das eigene Leben am Evangelium auszurichten. Eingeladen sind alle, die bereit sind, drei Wochen täglich 30 Minuten in der Stille vor Gott zu verweilen und am Abend 10 Minuten den Tag zu bedenken. Während der Exerzitien finden vier verbindliche Gruppentreffen statt.

Anmeldung bis spätestens 10. Februar 2023 per E-Mail an: kontakt@exerzitien-im-alltag.de oder g.giele@pfarrei-bddmei.de.

Weitere Informationen unter: www.leipzig.exerzitien-im-alltag.de

1.2.23 Exerzitien im Alltag_Flyer

 

Foto: epd_Bild

Gottesdienste zu Lichtmess am 2. Februar

Der 2. Februar wird traditionell als das eigentliche Ende des Weihnachtsfestkreises bezeichnet. Hintergrund ist die Geschichte von Maria und Jesus, in der sie 40 Tage nach der Geburt dem greisen Simeon begegnen. Sie gehört zu den wunderbar plastischen Erzählungen der Bibel. Simeon erkennt in dem Kind Jesus den Heiland und stimmt seinen berühmten Lobgesang an. (Lukasevangelium 2,22-40) Seit dem frühen Christentum wird diese Geschichte in einem Gottesdienst am 2. Februar gelesen und gefeiert. Aufgrund der vielen verwendeten Kerzen wird das Fest als „Lichtmess“ bezeichnet.

Gottesdienste in Ev.-Luth. Kirchen am Donnerstag, dem 2. Februar 2023:

Universitätskirche St. Pauli: 18 Uhr Ökumenischer Semesterabschlussgottesdienst, Studierende der christlichen Hochschulgruppen, Musik: Leipziger Vocalensemble unter Leitung von David Timm

Peterskirche: 19.30 Uhr Evangelische Messe zu Mariä Lichtmess, Pfarrerin Dohrn

Gohlis, Friedenskirche: 21.45 Uhr Complet – Liturgisches Nachtgebet

Lindenau, Nathanaelkirche: 18 Uhr Pfarrer Führer

Markkleeberg-Ost, Auenkirche: 19 Uhr Andacht zu Lichtmess, Pfarrer Bohne

 

Foto: Pixabay

Wie die Wahrener Kirche zu ihrem Namen kam – Vortragsabend

Über die Lebensläufe der Pfarrer und Kantoren, die in unseren Kirchen im Laufe der Jahrhunderte Dienst getan haben, ist oft nicht viel bekannt. Noch weitaus seltener verfügen wir über Informationen über die zahllosen ehrenamtlichen Gemeindehelfer, Kirchvorsteher, Katecheten und Diakone, dank deren Arbeit das Gemeindeleben überhaupt erst möglich wurde.

In der Wahrener Kirchgemeinde war der Theaterregisseur und Schauspieler Fritz Süßenbach einer dieser Ehrenamtlichen. Er gehörte von 1933 bis 1937 dem Kirchenvorstand der Gemeinde an. Was kaum jemand weiß: Dieser Mann war es, der die Idee hatte, der Wahrener Kirche den Namen Gnadenkirche zu geben.

Uwe Szymborski wird im Vortragsabend am Freitag, dem 3. Februar 2023, das interessante und widersprüchliche Leben Süßenbachs und seine Rolle in der Kirchengemeinde vorstellen. Die Veranstaltung im Gartenhaus Wahren, Opferweg 5, beginnt 19.30 Uhr. Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

Gnadenkirche Wahren, Foto: Kirchenbezirk Leipzig

„Das Wagnis“ – Musical von Marion und Gilbrecht Schäl im Pavillon der Hoffnung

In die Zeit der ersten Christen entführt das Musical „Das Wagnis“ seine Zuhörer. Zu erleben ist das Stück von Marion und Gilbrecht Schäl am Sonnabend, dem 4. Februar 2023, 16.30 Uhr, im Pavillon der Hoffnung, Puschstr. 9 (Alte Messe, Halle 14). Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Mitwirkende sind Jugendliche, Männer und Frauen im Alter von 12 bis 70 Jahren. Sie stehen auf der Bühne oder arbeiten im Hintergrund und lassen die Aufführung lebensnah und vielseitig erscheinen.

Es sind professionell wirkende Laien, die sich in höchstem Maß für „ihr Musical“ engagieren. Schauspiel, Musik, Chor, Soli, Tanz, Kostüme, Requisiten, Licht- und Tontechnik – alles wird mit viel Liebe zum Detail überzeugend dargeboten. Die Band spielt live, ein Sinfonieorchester

wurde im Studio aufgenommen und ist dann in eingespielter Form zu hören. Dabei kommen verschiedene Musikstile zum Klingen und setzen sich als Ohrwürmer in die Ohren der Besucher.

Das Musical führt bis hin zur Christenverfolgung unter Nero und lässt miterleben, welches gigantische Ausmaß die Verbreitung des Christentums genommen hat, obwohl es von Anfang an hart und unerbittlich bekämpft wurde.

„Das Wagnis“ ist für alle Altersgruppen höchst interessant und abwechslungsreich. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall. Eine etwa 20-minütige Pause unterbricht die 3 großen Szenen.

www.das-wagnis.de

 

Pavillon der Hoffnung, Foto: Björn Kowalewsky

Klaviervesper mit Daniel Vogt im Gemeindesaal Möckern

Unter dem Titel „Drei große B“ wird am Sonnabend, dem 4. Februar 2023, 17 Uhr, zu einer Klaviervesper in den Gemeindesaal der Auferstehungskirche Möckern, Georg-Schumann-Str. 198, eingeladen.

Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Johannes Brahms verbindet mehr als der Anfangsbuchstabe ihres Nachnamens. Jeder von ihnen war in seiner Epoche ein herausragender Komponist für Tasteninstrumente. In den Werken der späteren Komponisten finden sich jeweils Bezüge zur Musik ihrer Vorgänger. In der Klaviervesper bringt Kantor Daniel Vogt von jedem der drei ein besonderes Werk zu Gehör.

 

Foto: Pixabay

Kammermusik in der Christuskirche Eutritzsch

Kammermusik tschechischer und slowakischer Komponisten erklingt am Sonntag, dem 5. Februar 2023, 17 Uhr, in der Christuskirche Eutritzsch, Gräfestr. 16. Es musizieren Jürgen Dietze (Oboe), Angelika Dietze (Querflöte) sowie Fumiko Takano und Iva Dolezalek (Klavier). Eintritt zum Konzert ist frei. Es wird um eine Kollekte am Ausgang gebeten.

 

Christuskirche Eutritzsch, Foto: Kirchgemeinde

Friedensgebet für die Ukraine: Gustav-Adolf-Werk lädt am 6. Februar in die Nikolaikirche ein

Genau vor einem Jahr gestaltete das Gustav-Adolf-Werk (GAW) ein Friedensgebet in der Nikolaikirche mit Stimmen aus den Partnerkirchen in Russland und in der Ukraine. Der Frieden war bereits brüchig, heute scheint er weiter weg denn je. Deshalb lädt das GAW am Montag, dem 6. Februar 2023, 17 Uhr, erneut zu einem Friedensgebet für die Ukraine ein – mit neuen Statements von evangelischen Bischöfen aus Russland und Ukraine.

Das GAW unterstützt seine Partnerkirchen in der Ukraine und die Ukraine-Hilfe in den benachbarten Ländern. Im Jahr 2022 wurden Projekte mit insgesamt mehr als einer Million Euro unterstützt.

Der Ablauf des Friedensgebets und die Statements stehen nach dem Friedensgebet auf der Homepage www.gustav-adolf-werk.de zum Download und zur Weiterverwendung zur Verfügung.

 

Foto: Lotz (gemeindebrief.evangelisch.de)