Klaviervesper im Gemeindehaus Möckern

Zur Klaviervesper wird am Sonnabend, 25. Januar 2020, 17 Uhr, ins Gemeindehaus der Auferstehungskirche Möckern, Georg-Schumann-Str. 198, eingeladen. Unter dem Motto „Felix austria“ spielt Kantor Daniel Vogt Klavierwerke von Komponisten aus Ländern des ehemaligen österreichischen Kaiserreiches – zum Beispiel J. Strauß, B. Smetana, F. Liszt und F. Gulda.
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

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Chormusik in der Bethanienkirche Schleußig

„Laudate pueri“ heißt es am kommenden Sonnabend, dem 25. Januar 2020,  18 Uhr, in der Bethanienkirche Schleußig, Stieglitzstr. 42.  Der Mädchenchor der Singakademie Berlin unter Leitung von Friederike Stahmer sowie das Mädchenensemble und der Mittelstufenchor des Bischöflichen Montessori-Schulzentrums Leipzig (Leitung: Annemarie Bohn) bringen geistliche und weltliche Chormusik zu Gehör.

Der Eintritt ist frei, eine Ausgangskollekte erwünscht.

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Alleinerziehend – aber nicht allein!

Vernetzung und Austausch für Frauen, die alleinerziehend sind, bietet die KirchenBezirksSozialarbeit am Sonnabend, dem 25. Januar 2020, von 10 bis 12.30 Uhr, in ihren Räumen am Nikolaikirchhof 3.
Alleinerziehende müssen den Anforderungen aus Familie und Beruf oft ohne familiäre Entlastung gerecht werden. Das Kursangebot möchte nicht nur mit Impulsen zum Umgang mit Belastungssituationen betroffene Frauen stärken, sondern auch Möglichkeit zur Vernetzung und Entwicklung gegenseitiger Unterstützung von Alleinerziehenden geben.

Der Kurs kostet pro Teilnehmende 5 Euro. Kinderbetreuung und Brezel und Getränke sind inklusive.

Kontakt und Anmeldung:
Diakonie im Zentrum / KirchenBezirksSozialarbeit
Nikolaikirchhof 3, 04109 Leipzig
Telefon: 0341/58 61 72 22
Telefax: 0341/58 61 72 20
E-Mail: kbs.beratungsstelle@diakonie-leipzig.de
www.diakonie-leipzig.de

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Konzert zum Holocaust-Gedenktag in der Thomaskirche

Psalmen aus Synagogen und Kirchen von Mendelssohn, Schütz, Monteverdi, Lewandowski, Birnbaum, Sulzer, Rossi und anderen erklingen im Konzert zum Internationalen Holocaust-Gedenktag am Montag, dem 27. Januar 2020, 19 Uhr, in der Thomaskirche.

Es singen und musizieren Falk Hoffmann (Tenor), Daniel Beilschmidt (Orgel), der Leipziger Synagogalchor und der Kammerchor Josquin des Préz. Die Leitung hat Ludwig Böhme.
In der Einladung zum Konzert, dessen Schirmherr Oberbürgermeister Burkhard Jung ist, heißt es: „Sie sind das gemeinsame Fundament von Juden UND Christen: die Psalmen! Seit Jahrhunderten sind sie Quelle von Glauben, Zeugnis von Lebenserfahrung und Inspiration für Gesang. In Zeiten beunruhigenden Hasses, Fremdenfeindlichkeit und zunehmenden Antisemitismus soll dieses Konzert unsere gemeinsamen Wurzeln aufzeigen, unser gegenseitiges Verständnis fördern und uns verbinden – als klingendes Zeichen für Toleranz!“ Das Eintrittsprogramm kostet 3 Euro.

Bereits 17 Uhr wird aus Anlass des Holocaust-Gedenktages zum Friedensgebet in die Nikolaikirche eingeladen. Es wird gestaltet von der Jüdisch-Christlichen Arbeitsgemeinschaft.

Thomaskirche Leipzig, Foto: Kirchenbezirk Leipzig

„Ich pfeif auf dich, du digitales Monster“ – Orgeleinweihung in Marienbrunn

Am Freitag, dem 31. Januar 2020, wird 19.30 Uhr zur festlichen Einweihung der Schuke-Hoffrichter-Hybrid-Orgel ins Gemeindehaus Marienbrunn, Lerchenrain 1, eingeladen.

Die bisherige Orgel der Firma Schuke aus den 1960er Jahren wurde um eine digitale Orgel der Firma Hoffrichter aus Salzwedel erweitert. Es wurde ein zweites Manual ergänzt. Die Orgel erklingt jetzt sowohl mit den scharfen Klängen der 60er Jahre und zugleich mit dem Klangspektrum einer liebevoll zusammengestellten Digitalorgel.

Nach einer Klangvorstellung der Orgel durch Kantorin Inkeri Hannonen musizieren die ehemaligen Organisten der Kirchgemeinde – Lukas Storch, Gregor Meyer und Christoph Küstner. Mit Improvisationen und bekannten Orgelwerken wie der Passacaglia c-Moll (BWV 582) von J. S. Bach und Choralvorspielen von Prof. Holm Vogel, locken sie alles aus der neuen Orgel heraus.

Der Eintritt ist frei. Es wird um Spenden für die Kirchenmusik in Marienbrunn gebeten. Im Anschluss gibt es Glühwein und Würste.

Foto: Kirchgemeinde

Klezmer Doppelkonzert am 1. Februar im Ringcafé

Klezmer-Doppelkonzert nennen Rozhinkes seit 2015 ihr Konzert-Event im traditionsreichen
Leipziger Ring-Café, zu dem sie sich jedes Jahr faszinierende musikalische Gäste einladen. Mit
dem Ensemble Halva kommt am 1. Februar 2020 um 19 Uhr ein Instrumental-Ensemble nach
Leipzig, das mit neuen Kompositionen im Klezmer-Stil von sich reden macht. Nach fast 30
Konzerten in Deutschland, Belgien und Holland kommt das Ensemble auf seiner Europa-Tour
nun erstmals in die Bach-Stadt. Für das tänzerische Finale sorgt wieder DJ Reverend Joe.
Klezmer ist jüdische Tanzmusik, die ursprünglich in Osteuropa zuhause war. Verbunden mit den
Liedern in jiddischer Sprache erfreut sie sich weltweit größter Beliebtheit und ist heute zum
Synonym für die Hoffnung auf eine Renaissance jüdischen Lebens in Europa geworden.

Rozhinkes musizieren als Leipziger Klezmer-Trio seit 2011 und zeigen sich seither als ein
äußerst vielseitiges Ensemble. Egal ob es Klezmer-Standards, Eigenkompositionen oder
jiddische Lieder interpretiert, nie verlieren Rozhinkes ihren unverwechselbaren Charme, ihre
Leidenschaft auf der Bühne und ihren Sinn für die ganz besonderen musikalischen Momente.

Halva ist ein belgisch-deutsch-israelisches Ensemble um den Geiger Nicolaas Cottenie, das in
seiner unverwechselbaren Musik die Verbindungen zwischen der Klezmermusik und den sie
umgebenden Kulturen erforscht. Das Ergebnis ist eine lebendige energiegeladene Musik, die
zum Tanzen einlädt und zugleich auch ernstere Töne anzuschlagen vermag. Die Musiker
bedanken sich für die freundliche Unterstützung von der Freien Evangelischen Gemeinde
Leipzig und dem Catering des „Lille RingCafe“.

Foto_Copyright Rozhinkes

Lieder von Welt – Konzert für Gesang und Gitarre in der Kirche Panitzsch

Werke von Dowland, Brahms, Weber, Silcher, de Falla, Lorca und anderen stehen am Sonntag, dem 2. Februar 2020, 15 Uhr, in der Kirche Panitzsch auf dem Programm. Sopranistin Martina Müller und Martin Hoepfner an der Gitarre entführen die Zuhörer in das England des 19. Jahrhunderts und in die Traumwelt einer schottischen Seemannsbraut. Mitreißende spanische Gitarrenklänge werden erklingen und russische Melancholie, gepaart mit französischer Leichtigkeit. Alles umrahmt von den schönsten deutschen Volksliedern. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine großzügige Ausgangskollekte gebeten.

2018 begann der gemeinsame Schaffensprozess von Martina Müller und Martin Hoepfner und hat seitdem zwei Programme hervorgebracht. Eines davon sind die „Lieder von Welt“. Gekonnt werden die Songs – Lieder, Canciones, Chanson, пес́ни, שירים – von Dowland, Brahms, Weber, Silcher, de Falla, Lorca u.a. in einer schon fast intimen Live-Atmosphäre vorgetragen. Obwohl ein Gesangs- und Gitarrenduo nichts Ungewöhnliches ist, ist es hier etwas Besonderes: Martina Müllers leichte, frische Interpretation der bewährten Lieder, untermalt durch wundervolle Gitarrenklänge, aufgelockert durch inspirierende Geschichten und Martin Hoepfners virtuose Gitarrenmusik verwandeln diese zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis.

Kirche Panitzsch, Foto: Kirchgemeinde

Wanderausstellung „Wir sind aufgeschlossen“

Am 1. Advent wurde in der Emmauskirche Sellerhausen die einjährige Wanderausstellung „Wir sind aufgeschlossen – Durch die neue Kirchenregion von Volkmarsdorf bis Liebertwolkwitz“ eröffnet.

Die vier Gemeindepädagoginnen, Ute Ulbricht, Sabine Menz, Desiree Tischendorf und Dorothea Kiffner, erkundeten die 11 Kirchen, 9 Gemeindehäuser und die verschiedenen Gemeindeblätter der gesamten Region. Bei allem Zögern, das sich manchmal bei Veränderungen einstellen will, sehen und zeigen sie in der Ausstellung den Reichtum und die Vielfalt, die sich miteinander teilen lassen.
Unterstützt wurden sie von Wolfgang Menz, der dazu Fotos aufnahm.

Entstanden ist eine Ausstellung mit sieben Bild- und Texttafeln zum Entdecken und zur Nachbarschaftspflege in der Region.
Ziel ist es, eine Ahnung vom Reichtum der Aktivitäten, der Gebäude und Möglichkeiten der größeren Gemeinschaft zu vermitteln. Dabei steht Vielfalt vor Vollständigkeit, das Gemeinsame der Zukunft vor den vertrauten Strukturen.

Jeweils ein viertel Jahr wird die Ausstellung in Sellerhausen/Volkmarsdorf (Advent bis Frühjahr); Paunsdorf, Engelsdorf/Sommerfeld/Hirschfeld, Baalsdorf/Mölkau und Holzhausen/Liebertwolkwitz zu sehen sein.

Foto: W. Menz