Frau an Wegkreuzung

Wege auf Reisen, Wege im Leben

Zum Ferienbeginn schreibt Friederike Ursprung über das Unterwegs-Sein

Nun machen sich sächsische Familien auf den Weg: ans Wasser, in die Berge; mit Auto, Flugzeug, Zug. Sie machen sich auf den Weg zur Erholung, zu Entdeckungen und Erlebnissen – und manchmal ist der Weg schon selbst ein Abenteuer.

Unterwegs waren Menschen schon, als es noch viel mühsamer war: zu Fuß, auf Eseln oder Booten. Oft zogen sie nicht zur Lust und Erholung los; und nicht immer war beim Aufbruch schon klar, zu welchem Ziel ihr Weg führen würde.

Viele Male spricht die Bibel über Wege. Mal meint sie konkrete Wege von A nach B, oft auch Lebenswege.

Die können wohl vertraute oder neue, unbekannte Wege sein – Umwege, Irrwege, böse oder gute Wege.

In vielen Gebeten erkennen Menschen Gott als Wegweiser: „Befiehl dem Herrn deine Wege“ heißt es etwa, oder: „Gott, dein Wort ist ein Licht auf meinem Weg“ oder: „Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen“.

Ich bin der Weg, sagt Jesus von sich – also: vertraut euch mir an, dann werdet ihr euch nicht verirren!

Dabei ist der Weg nicht immer eine komfortable Autobahn: Gottes Wege sind oft verschlungen, nehmen überraschende Wendungen. Oder sind es die menschlichen Umwege, bei denen Gott hilft, die richtige Kurve zu kriegen?

Und auch Gott selbst ist unterwegs zu den Menschen – Gottes Wege sind also keine Einbahnstraße!

Friederike Ursprung, evangelische Kirchenredakteurin bei Radio PSR

Kontakt: kolumne@kirche-leipzig.de

 

Foto: Pixabay

Der Glaube rollt … Andachten zur Fußball-Europameisterschaft in der Nikolaikirche Leipzig

Unter dem Motto „United by Football – Vereint im Herzen Europas“ ist die Fußball-Europameisterschaft mit vier Spielen in Leipzig zu Gast.

An den vier Spieltagen lädt die Kirchgemeinde St. Nikolai Leipzig zu europäischen Fußball-Andachten jeweils 12 Uhr in die Nikolaikirche ein. Die halbstündigen Andachten werden in Deutsch und Englisch gehalten.

Jede Andacht nimmt ein Symbol aus dem Fußball auf und überträgt dieses auf das Leben. Gebetet wir für einen fairen Umgang untereinander und um eine gelingende Gemeinschaft der fußballbegeisterten Menschen in Europa! Am Ende stimmen alle in den zur Stadionhymne gewordenen Song ein: „You’ll never walk alone“.

Ausgestaltet werden die Andachten mit der Unterstützung der christlichen Fanvereinigung Holy Bulls und Pfarrer Dr. Robert Moore. Singend und betend werden wir erleben, wie der Glaube rollt …

Andachten in der Leipziger Nikolaikirche zur Fußball-EM:

  • Dienstag, 18. Juni 2024, 12 Uhr (Portugal gegen Tschechien)
  • Freitag, 21. Juni 2024, 12 Uhr (Niederlande gegen Frankreich)
  • Montag, 24. Juni 2024 (Kroatien gegen Italien)
  • Dienstag, 02. Juli 2024 (Achtelfinale Gruppenerster Gruppe D gegen Gruppenzweiten Gruppe F)

 

Foto: Jens Schulze (fundus-medien)

„Weckmann für Genießer“ – BachOrgelFestival in der Thomaskirche Leipzig

Am kommenden Samstag, 22. Juni 2024 beginnt um 15 Uhr in der Thomaskirche Leipzig das Bach-OrgelFestival 2024 mit dem Festival-Motto: „Weckmann für Genießer“ unter der künstlerischen Leitung von Thomasorganist Johannes Lang.

Mit dem Festival-Motto „Weckmann für Genießer“ wird einer der größten Organisten und Komponis-ten des 17. Jahrhunderts geehrt, dessen Todestag sich am 24. Februar 2024 zum 350. Mal jährte: Matthias Weckmann (c.1616-1674). Weckmann galt als Meister des Kontrapunkts, er hat maßgeblich den norddeutschen Orgelstil und damit auch Johann Sebastian Bach geprägt. In der Leipziger Thomas-kirche war sein Sohn Jacob Weckmann von 1672 bis zu seinem Tod 1680 als Thomasorganist tätig.

In den diesjährigen Konzerten des BachOrgelFestivals wird also ein großer Teil des Weckmannschen Orgelschaffens zu hören sein, darunter fast alle seiner Choralfantasien.

Herausragende Künstlerinnen und Künstler werden an den Orgeln in der Thomaskirche erwartet:
Thomasorganist Johannes Lang ist neben dem Eröffnungskonzert „Hommage à Weckmann“ in einem weiteren Konzert der Reihe mit dem international renommierten Sänger Klaus Mertens in einem far-benreichen Programm mit Werken für Orgel und Bass-Bariton zu erleben. Thomasorganist i.R. Ullrich Böhme kehrt für das Konzert „Bach und der Norden“ an seine langjährige Wirkungsstätte zurück. Der gefeierte französische Komponist und Organist Thierry Escaich, kürzlich erst zum Titularorganisten von Notre-Dame in Paris ernannt, wird sein Debüt in der Thomaskirche geben und „Französischen Esprit“ mitbringen. Sein ehemaliger Schüler Thomas Ospital, der selbst eine beeindruckende weltweite Karri-ere als Organist, Improvisator und Pädagoge verfolgt, kommt erstmals nach Leipzig zum Konzert. Der Essener Domorganist Sebastian Küchler-Blessing und Orgelvirtuosin Mari Fukumoto, beides Kory-phäen auf der Orgel, komplettieren die Festivalreihe.

BachOrgelFestival 2024 – „Weckmann für Genießer“
In honorem Matthias Weckmann (350. Todestag)

  • 22. Juni
    Hommage à Weckmann
    Thomasorganist Johannes Lang
  • 29. Juni
    Bach und der Norden
    Ullrich Böhme (Leipzig)
  • 6. Juli
    Dir, Jehova, will ich singen
    Klaus Mertens, Bass-Bariton
    Thomasorganist Johannes Lang
  • 13. Juli
    „…was sie an ihrem Chorale haben!“
    Sebastian Küchler-Blessing (Essen)
  • 20. Juli
    Französischer Esprit
    Thierry Escaich (Paris, Frankreich)
  • 27. Juli
    Himmlisches Licht
    Mari Fukumoto (Berlin/Dresden)
  • 3. August
    Concertare
    Thomas Ospital (Paris, Frankreich)

Konzerte immer samstags um 15 Uhr
Karten zu 15,-€/ erm. 10,-€ gibt es über www.reservix.de, Thomasshop, Musikalienhandlung Oelsner sowie an der Tageskasse vor den Konzerten.

 

Foto: Pixabay

Musiksommer und offene Kirche für alle in der Kirchgemeinde Großstädteln-Großdeuben

Bis September öffnet die Kirchgemeinde Großstädteln-Großdeuben regelmäßig ihre beiden Kirchen und lädt sonnabends zu Veranstaltungen im Rahmen des Musiksommers ein. Im Anschluss an die Konzerte öffnet ein Begegnungscafé für Groß und Klein.

Die nächsten Termine im Rahmen des Musiksommers:

15. Juni, 15 Uhr, Kirche Großstädteln, Altendorfplatz
„Mit Harfen und mit Cymbeln schön“ – Werke von Händel, J. S. Bach, Mendelssohn Bartholdy, Gershwin u.a.
Michaela Zeitz – Sopran, Frank Zimpel – Orgel

22. Juni, 15 Uhr, Kirche Großstädteln
„Harfe und Akkordeon im Duo“ – Abwechslungsreiche Klänge von Klassik bis Folk
Caroline und Sophia Holler

29. Juni, 15 Uhr, Katharinenkirche Großdeuben, Kirchstr. 14a
„Choralbearbeitungen aus sieben Jahrhunderten“ – Orgelweihgedenkkonzert
an der Friderici-Orgel: Susanne Blach

Kirche Großstädteln, Foto: Kirchenbezirk Leipzig

Euer Ernst?!

Anna-Maria Busch über die Wahlergebnisse der Europawahlen

Am Montag blicke ich entsetzt auf die amtlichen Endergebnisse zu den Europawahlen.

Nach allem was die letzten Monate publik wurde über ungeheuerliche Deportationspläne von Menschen mit Migrationsgeschichte, Schmiergeldern, den Einschätzungen vom Verfassungsschutz, dass die AfD eine gesichert rechtsextreme Partei ist; die anhaltende Leugnung der Klimakatastrophe, nachdem erst letzte Woche der Süden Deutschlands von massivsten Überschwemmungen heimgesucht wurde; nach all dem: wie kommen solche Wahlergebnisse zustande?

Wieso stimmen so viele Menschen mit rechtsextremen Positionen überein?

Nach allem, was diese Gesinnung für ein Grauen über diesen Kontinent und darüber hinausgebracht hat!?!

Europa, so sagt es erst die Tage der Publizist Heribert Prantl, die Europäische Union ist ein Weltwunder der Neuzeit, ein welthistorisches Friedensprojekt, das gegründet ist auf den Friedensverträgen ehemaliger Erbfeinde und es ist unsere Aufgabe heute diese Erfahrungen und Potentiale zur Befriedung zu nutzen anstatt uns immer weiter abzuschotten.

Die Bibel ist hier eine Lehrmeisterin für Demokratie; sie nimmt alle in die Pflicht. Weil Gott alle Menschen annimmt, heißt es: Ihr seid aber nicht mehr Gäste und Fremde, sondern ihr seid Mitbürger und Mitbürgerinnen der Heiligen und Hausgenossinnen und Hausgenossen Gottes.

Aus dem Zuspruch, angenommen zu sein, haben wir alle Verantwortung an dem einen menschenfreundlichen Haus mitzubauen. Die Herausforderungen sind komplex und oft genug überfordernd. Darin sind wir uns vermutlich alle einig. Aber die Antwort auf Überforderung darf niemals Menschenfeindlichkeit sein.

Anna-Maria Busch, Pfarrerin im Leipzig Südosten

Kontakt: kolumne@kirche-leipzig.de

Europaparlament Strassburg; Foto:©Peter Bernecker_fundus-medien.de

Stötteritzer Sommerkonzerte – sonnabends 19 Uhr

bis 28. September 2024 ∙ sonnabends 19 Uhr ∙ Marienkirche, Lochmannstr. 1

Bis Ende September präsentiert die Kirchgemeinde Stötteritz neun großartige Bands und Ensembles. Das abwechslungsreiche Programm der Stötteritzer Sommerkonzerte reicht von klassischer Chor- und Instrumentalmusik über Rock, Pop und Klezmer bis hin zu Jazz.

Am kommenden Sonnabend, 15. Juni 2024, 19 Uhr, präsentiert die Gemeindeband #Hashtag zum ersten Mal eigene Songs, „geboren aus tiefen Emotionen mit kraftvollen Texten“. Moderatoren führen unterhaltsam durch das Programm.

Alle weiteren Veranstaltungen finden ebenfalls jeweils am Samstagabend 19 Uhr in der Marienkirche statt.
Hier finden Sie die Konzerte im Überblick und mit einer kurzen Vorstellung der Ensembles: Stötteritzer Sommerkonzerte 2024

Der Eintritt zu den Konzerten ist kostenfrei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten. Im Anschluss an die Konzerte können die Gäste den Abend in gemütlicher Atmosphäre bei einem Getränk ausklingen lassen, mit den Künstlern ins Gespräch kommen und sich austauschen.

Die nächsten Konzerte:
jeweils 19 Uhr in der Marienkirche Stötteritz, Lochmannstr. 1

15. Juni    Gemeindeband #Hashtag – Rock und Pop zum Sommerfest
22. Juni   Kardamom Kollektiv – interdisziplinär und interkultureller Jazz

Marienkirche Stötteritz, Foto: Kirchgemeinde

Leipziger Kirchgemeinden feiern Johannistag

Am 24. Juni ist Johannistag. Viele Kirchgemeinden feiern an diesem Tag besondere Gottesdienste und Andachten. Erinnert wird an die Geburt Johannes des Täufers. Er lebte vor rund 2.000 Jahren und ist vor allem deshalb bekannt, weil er Jesus taufte.

Sechs Monate vor der Geburt Jesu ergab sich daraus im Kirchenjahr das (antike) Datum der Sommersonnenwende. Die nun wieder abnehmende Tageslänge wurde schon früh auf die Worte Johannes des Täufers in Hinblick auf den kommenden Christus bezogen: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“

Angesprochen wird in diesem Täuferspruch die Vergänglichkeit des Menschen, aber auch der Beginn neuen Lebens durch Christus. Grund für den ungewöhnlichen Ort vieler Andachten auf den Friedhöfen. Vielerorts wird nach den Andachten zu Johannisfeuer und geselligem Beisammensein eingeladen.

 

Montag, 24. Juni 2024                       Johannistag

16.00 Uhr       Alter Johannesfriedhof, Täubchenweg
Andacht zum Johannistag
Gemeindechor St. Nikolai; Leitung: Grit Stief
Veranstalter: Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Nikolai und Johanneskirchturm e. V.

16.00 Uhr       Friedhof Schönefeld, Gorkistraße
Andacht zum Johannistag

16.00 Uhr       Friedhof Rüssen-Kleinstorkwitz, Siedlungsweg 13
Johannisandacht

17.00 Uhr       Bürgergarten Neustädter Markt, gegenüber der Heilig-Kreuz-Kirche Neustadt
Johannisandacht
mit Posaunenchor St. Nikolai

17.00 Uhr       Friedhof Großzschocher, Huttenstraße 17a
Johannisandacht
mit Posaunenchor

17.00 Uhr       Friedhof Holzhausen, Stötteritzer Landstraße 2a/Zaucheblick 2a
Johannisandacht

17.00 Uhr       Friedhof Kleinzschocher, Schwartzestr. 33
Johannisandacht mit Posaunenchor
anschließend geselliges Beisammensein mit Bratwurst und Getränken im Pfarrgarten, Windorfer Str. 49

17.00 Uhr       Friedhof Leutzsch, Rückmarsdorfer Straße 18
Johannisandacht

17.00 Uhr       Friedhof Lindenau, Merseburger Str. 148
Johannisandacht

17.00 Uhr       Friedhof Schönefeld, Gorkistraße 19-21
Johannisandacht
mit Bläserkreis

17.00 Uhr       Park am Altenpflegeheim Diakonissenkrankenhaus, Georg-Schwarz-Str. 49
Johannisandacht

17.30 Uhr       Kirche Hohen Thekla, Neutzscher Straße
Andacht zum Johannistag
anschließend Johannisfeuer im Pfarrgarten

17.30 Uhr       Friedhof Quesitz, Kirchgasse
Johannisandacht

18.00 Uhr       Alter Friedhof Markkleeberg-West, Rathausstr. 51
Johannisandacht

18.00 Uhr       Bürgergarten gegenüber der Heilig-Kreuz-Kirche Neustadt
Andacht zum Johannistag
mit Posaunenchor

18.00 Uhr       Friedhof Connewitz, Meusdorfer Str. 80
Johannisandacht
mit Kantorei und Posaunenchor

18.00 Uhr       Friedhof Gohlis, Viertelsweg 44
Johannisandacht
mit Posaunenchor

18.00 Uhr       Friedhof Gundorf, Burghausener Straße 21
Johannisandacht

18.00 Uhr       Kirche Hohen Thekla, Neutzscher Straße
Johannisandacht
anschließend Johannisfeuer im Pfarrgarten Thekla

18.00 Uhr       Friedhof Liebertwolkwitz, Reinhold-Schulze-Straße 5
Johannisandacht mit Chor

18.00 Uhr       Friedhof Lindenthal, Salzstraße 2
Johannisandacht
mit Posaunenchor

18.00 Uhr       Friedhof Sommerfeld, Herzberger Straße
Johannisandacht mit Chor
anschließend geselliges Beisammensein

18.00 Uhr       Friedhof Stötteritz, Albrechtshainer Straße 3a
Ökumenischer Gottesdienst zum Johannistag

18.00 Uhr       Kirche Güldengossa, Große Gasse
Gottesdienst zum Johannistag

18.00 Uhr       Kirche Wiederitzsch, Bahnhofstraße/Schulstraße
Johannisandacht
anschließend Johannisfeuer und Abendbrot im Pfarrgelände

18.00 Uhr       Kreuzfriedhof Mölkau, Zweinaundorfer Straße (am Teich)
Johannisandacht

18.00 Uhr       Pauluskirchgarten Grünau
Gottesdienst zum Johannistag
mit Chor und Bläserchor der Pauluskirchgemeinde; Leitung: Hartmut Brückner und Elke Zieschang
anschließend: Begegnung im Kirchgarten

18.00 Uhr       Waldfriedhof Miltitz, Auenweg 7
Johannisandacht

18.30 Uhr       Friedhof Knauthain, Schönbergstraße 2
Johannisandacht
mit anschließendem Grillen im Pfarrgarten

18.30 Uhr       Friedhof Plagwitz, Stockmannstraße 13
Johannisandacht
mit Posaunenchor

19.00 Uhr       Auenfriedhof Markkleeberg-Ost, Dösener Straße
Johannisandacht

19.00 Uhr       Kirche Rückmarsdorf, Brandensteindstraße
Johannistagsfeier
Sommerabendmusik zum Mitsingen
anschließend Johannisfeuer im Pfarrgarten und Verköstigung vom Grill

19.00 Uhr       Schilfwiese Großdalzig, an der Schilfwiese
Johannisandacht

 

Foto: Pixabay

Geschichten über Liebe und Landschaftsaquarelle in der Ökumenischen Sozialstation

„Die Liebe in mehreren Gewändern“ – Die Begegnungsstätte und Offener Seniorentreff der Ökumenischen Sozialstation Leipzig e.V. lädt am 26. Juni 2024, 15 – 17 Uhr herzlich ein zu unserer diesjährigen Sommer-Erzählveranstaltung mit musikalischer Umrahmung ein. Lassen Sie sich verzaubern von Geschichten über die Liebe – Geschichten, die so verschieden sind, wie die Liebe nur sein kann.

Eintritt: 10,00 Euro (einschl. Kaffee trinken mit Kuchen und ein Glas Sekt )
Ort: Begegnungsstätte und Offener Seniorentreff der Ökumenischen Sozialstation Leipzig e.V., Dieskausstr. 138

Die Ökumenische Sozialstation Leipzig lädt alle, welche sich für Aquarellmalerei interessieren ein, unsere Bilderausstellung „Hier & Dort – Landschaftsaquarelle“ von Frau Dr. Claudia Schneider bei uns zu besichtigen. Die Ausstellung ist bis zum 30. Oktober 2024 in der Zeit von Montag bis Donnerstag 13 – 17 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Foto: Hans-Georg Vorndran (Fundus)

„Das Leben ging weiter, immer weiter“ – Portraits von Karl Heinz Mai in der Auferstehungskirche Möckern

Die FOTOTHEK MAI LEIPZIG (www.fotothek-mai.de) und der Kirchenvorstand der Leipziger Sophiengemeinde zeigen in der Auferstehungskirche Möckern, Georg-Schumann-Str. 184, Portraits von Karl Heinz Mai aus den 1940er und 1950er Jahren. Zu sehen sind die zum Teil auch international ausgestellten Fotos, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen, vom 23. April bis zum 25. August 2024.

Karl Heinz Mai fotografierte ohne Auftrag, war in Stadt und Land der mobile Fotograf im Rollstuhl und veröffentlichte gelegentlich erste Bilder in Zeitungen, Zeitschriften, Büchern und Kalendern. Für das Stadtgeschichtliche Museum, das Stadtarchiv und die Denkmalpflege Sachsens lieferte er Fotografien zur Stadtentwicklung. Nach seinem frühen Tod erlangte das gesamte Lebenswerk durch den Sohn des Fotografen, Karl Detlef Mai, den verdienten Bekanntheitsgrad und die gesellschaftliche Anerkennung. Es folgten zahlreiche Ausstellungen, auch internationale Beteiligungen, Fernsehbeiträge, Publikationen und hunderte Dia-Vorträge.
Den ersten richtig großen Bildband „Reporter des Alltags“ mit fast 300 Fotografien gab Andreas Mai, der Enkel des Fotografen, 2007 im Verlag Pro Leipzig mit einem Vorwort von Bernd-Lutz Lange heraus. Arndt Ginzel schuf die 29-minütige, beeindruckende Reportage „Perspektivwechsel – Das Erbe des Karl Heinz Mai” für den MDR, die nach Vereinbarung aufgeführt werden kann. Mögen die Porträts als Spiegel einer schweren und hoffnungsvollen Zeit erinnern helfen und zum Verständnis beitragen. Karl Detlef Mai

Auferstehungskirche Möckern, Foto: Kirchenbezirk Leipzig

Gnadenkirche Wahren sonnabends zur Besichtigung geöffnet

Bis zum 28. September 2024 wird jeden Sonnabend von 14 bis 16 Uhr in die evangelisch-lutherische Gnadenkirche Leipzig-Wahren, Opferweg, zur Besichtigung und Andacht eingeladen. Der jeweils anwesende Kirchenführer informiert die Besucher auf Wunsch gern über die Baugeschichte dieser rund 800 Jahre alten Kirche, die mit ihrer Ausstattung einen Bogen von der Romanik bis zum Jugendstil spannt.

Die Gnadenkirche Wahren ist eine der ältesten Kirchen in Leipzig. Sie steht auf einem Hügel, der wie ein Sporn in die Weiße Elster hineinragt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die Weiße Elster gezähmt und fließt in ihrem heutigen Bett, rund 50 bis 60 Meter entfernt.

Die Kirche war Mittelpunkt des im Jahre 1004 in einer Urkunde Kaiser Heinrich II. erstmals erwähnten Dorfes „Vuarim“ – Wahren, das Anfang 1922 nach Leipzig eingemeindet worden ist. Zeugnisse der wechselvollen Baugeschichte sind bis heute in der Kirche zu finden.

Im Herbst 2018 wurde die Restaurierung der Renaissancekanzel von 1600 und des Altarraumes abgeschlossen.

sophien-leipzig.de

 

Gnadenkirche Wahren, Foto: Kirchenbezirk Leipzig